Schachclub Oranienburg e.V.

Nur die Erste überzeugte

Es ist zwar erst ein Drittel der Punktspielsaison absolviert, doch kann man schon ein Zwischenfazit ziehen. Und das fällt nur für die 1. Mannschaft des SC Oranienburg positiv aus.

Landesliga: ESV 1949 Eberswalde I - SC Oranienburg I 3,5:4,5

Ein Auswärtserfolg bei der starken 1. Mannschaft von Eberswalde zählt viel. Die Voraussetzung dafür war eine geschlossene Mannschaftsleistung ohne Schwachpunkte.

Brett 1: Stefan Kayser erzwang trotz Minusbauern ein Remis.

Brett 2: Michael Ermitsch sicherte mit Schwarz ein Remis ohne viel zu riskieren.

Brett 3: Philipp Zitzelsberger musste ein Brett vorrücken. Mit großem Kampfgeist gewann er.

Brett 4: Ekkehard Ellenbergs Partie bewegte sich immer im Remisbereich.

Brett 5: Klaus-Dieter Heckert bewies ansteigende Form und sicherte ein Remis.

Brett 6: Dr. Thomas Melerowicz unterlief ein kleiner Fehler im Mittelspiel. Das führte gegen einen der stärksten Eberswalder zur Niederlage.

Brett 7: Jens Spittler rutschte in ein schlechteres Endspiel. Glücklicherweise konnte er seinen Gegner mattsetzen.

Brett 8: Aaron Matthes rückte aus der zweiten Mannschaft nach und zeigte eine konzentrierte Leistung: Remis.

Drei Siege nach drei Runden bedeuten Platz zwei in der Tabelle hinter den punktgleichen Brandenburgern.

Landesklasse Nord: Schachfreunde Schwedt – SC Oranienburg II 3:5

In der letzten Saison fegten die Oranienburger Schwedt noch mit 6:2 von den Brettern. In diesem Jahr laufen aber zu viele Spieler ihrer Form hinterher.

Brett 1: Henry Oelmann ist eine sichere Bank, auch wenn er diesmal mit einem Remis zufrieden sein musste.

Brett 2: Carsten Schwentecks Gegner hatte immerhin über 250 DWZ-Punkte mehr. Trotzdem sah es bei beiderseitigen Zeitnot lange nach einem Remis aus bis eine kleine Ungenauigkeit entschied und der Oranienburger leider verlor.

Brett 3: Jörg Engberg stand eigentlich besser. Leider gelang es ihm nicht wenigstens einen der gegnerischen Türme anzutauschen, so dass es zur Zugwiederholung kam: Remis.

Brett 4: Gerhard Großmann patzte in der Eröffnung und stand auf Verlust. Der Schwedter erwies sich aber als guter Gastgeber und patzte ebenfalls, so dass der Oranienburger sogar siegte.

Brett 5: Benjamin Matthes wollte wieder einmal mit dem Kopf durch die Wand und büßte entscheidend Material ein. Aber er ist noch sehr jung und wird lernen.

Brett 6: Richard Pfeiffer zeigte seine Qualitäten und gewann überzeugend.

Brett 7: Ulrich Stegemann ist im Augenblick ein Schatten seiner selbst. Schon die dritte Niederlage im dritten Spiel.

Brett 8: Ralf Sawinsky rückte aus der dritten Mannschaft nach und machte seine Sache eigentlich ganz gut. Leider verdarb er seine gute Stellung noch zur unnötigen Niederlage.

Zwei Unentschieden und eine Niederlage zeigen, dass die 2. Mannschaft des SCO noch viel Luft nach Oben hat. Aber die richtig starken Gegner kommen erst noch.

Regionalliga Nord: SC Oranienburg III – Schachclub Wittstock 3,5:4,5

Es ist schon sehr traurig und deprimierend, wenn man bei einem Heimspiel nicht in der Lage ist, eine komplette Mannschaft an den Start zu bringen. Kompliment an die, welche trotzdem kämpften.

Brett 1: ging kampflos verloren.

Brett 2: Niederlage bei Torsten Hannemann.

Brett 3: Sieg durch Rainer Witthuhn.Schon sein dritter Sieg im dritten Spiel!

Brett 4: Unentschieden durch Manfred Schulz.

Brett 5: Niederlage bei Martin Hannemann.

Brett 6: ging kampflos verloren.

Brett 7: Sieg durch Eckhard Gesierich.

Brett 8: Sieg durch Bernhard Roquette.

Nach dem ersten Spieltag noch Spitzenreiter ist die Dritte inzwischen auf den viertletzten Tabellenplatz zurückgefallen.

Gro, 25.11.2018


Alles dabei: Sieg, Unentschieden, Niederlage

Am 2. Spieltag spielten die Erste und die Zweite im Oranienburger Bürgerzentrum. Um es vorweg zu nehmen: Beide Mannschaften hatten richtig Dusel... Die Dritte verlor in Leegebruch.

Landesliga: SC Oranienburg I - SSG Lübbenau I 4,5 : 3,5

Die Gäste aus Lübbenau hatten in der ersten Runde gegen USV Potsdam nach großem Kampf verloren. Von der Aufstellung her waren die Oranienburger favorisiert, noch dazu, da die Spreewälder ein Brett kampflos abgeben mussten. Gemessen daran, war der Oranienburger Sieg letztendlich glücklich.

Brett 1: Stefan Kayser ging gegen den stärksten Lübbenauer kein Risiko ein und spielte Remis.

Brett 2: Jan Eichler riskierte zu viel und stand dann im Endspiel mit einem Springer gegen drei Bauern. Das waren zu viele. Jan verlor.

Brett 3: Philipp Zitzelsberger erreichte mit Schwarz gegen einen starken Gegner Remis. Immerhin schon sein zweites Unentschieden.

Brett 4: Ekkehard Ellenberg baute seelenruhig seine Stellung immer weiter aus und gewann schon seine zweite Partie.

Brett 5: Klaus-Dieter Heckert war am Ende mit derm Remis zufrieden.

Brett 6: Dr. Thomas Melerowicz stand eigentlich nicht gut. Doch mit Zähigkeit und mit Hilfe des Gegners gelang ihm ein wichtiges Remis.

Brett 7: Robert Wetzker gewann kampflos. Trotzdem war er nicht sehr glücklich, denn er hätte (nachdem er extra angereist war) lieber gespielt.

Brett 8: Jens Spittler hatte einen Gegner, den er normalerweise (fast 300 DWZ-Punkte mehr) besiegen sollte. Er versuchte auch alles, musste aber mit dem Remis zufrieden sein.

Trotz alledem stehen nach zwei Spieltagen zwei Siege und Platz 4 zu Buche.

Landesklasse Nord: SC Oranienburg II – SV Preußen Frankfurt/OderI 4 : 4

Die Gäste hatten in der ersten Runde gegen den Staffelfavoriten Fürstenwalde hoch verloren. Gemessen an den Spielanteilen hätten sie in Oranienburg aber gewinnen müssen.

Brett 1: Henry Oelmann ist in guter Form. Ruhig und sicher baute er mit dem starken Läuferpaar und der aktiveren Königsstellung den Positionsvorteil bis zum Sieg aus.

Brett 2: Aaron Matthes spielte mit Turm und Läufer sowie einem Mehrbauern gegen die Dame des Gegners. Als alle schon mit der Punkteteilung rechneten, patzte der Frankfurter in Zeitnot.

Brett 3: Carsten Schwentecks Partien ähneln einander wie ein Ei dem anderen: sicher und ohne Risiko. Das erneute Remis war folgerichtig.

Brett 4: Jörg Engberg ist ein echter Glückspilz: In einer Stellung, wo er alles, nur keinen Vorteil hatte, patzte der Gegner.

Brett 5: Gerhard Großmann spielte gegen seinen Frankfurter "Standartgegner", der sich diesmal etwas Besonderes ausgedacht hatte. Leider erkannte der Oranienburger einen Bluff seines Gegners nicht, so dass die Partie Remis endete.

Brett 6: Benjamin Matthes zahlt weiter Lehrgeld. Nachdem er seine Figuren zu passiv positioniert hatte, übersah er einen taktischen Einschlag seines Gegners..

Brett 7: Richard Pfeiffer hatte fast 200 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto als sein Gegner. Allerdings fand er nie richtig in die Partie und verlor.

Brett 8: Ulrich Stegemann war ebenfalls favorisiert. Allerdings ließ er zu viele positionelle Schwächen in der eigenen Stellung zu und hatte sogar Glück, nicht schon früher Matt gesetzt zu werden.

Mit dem zweiten Mannschaftsunentschieden waren schließlich nur die Oranienburger zufrieden. Mit nur einem halben Punkt an den letzten vier Brettern kann man aber auch kaum gewinnen.

Regionalliga Nord: Leegebrucher Schachfreunde – SC Oranienburg III 4,5 : 3,5

Gegen die Nachbarn aus Leegebruch tun sich die Oranienburger traditionell schwer.

Brett 1: Niederlage für Torsten Hannemann gegen Felix Teichert.

Brett 2: Unentschieden durch Wolgang Fiß gegen Nikolas Nimptsch.

Brett 3: Sieg durch Rainer Witthuhn gegen Nadin Schiewe.

Brett 4: Unentschieden durch Ralf Sawinsky gegen Hauke Raasch.

Brett 5: Sieg durch Manfred Schulz gegen Frank Wessel.

Brett 6: Unentschieden durch Peter Müller gegen Angelina Jacoby.

Brett 7: Niederlage bei Bernhard Roquette gegen Frank König.

Brett 8: Niederlage bei Peter Mutschmann gegen Christopher Luthardt.

Während die Leegebrucher jetzt Tabellenzweiter sind, sind die Oranienburger ins Mittelfeld zurückgefallen.

Gro, 11.11.2018


Zufriedenstellender Auftakt

Die halbjährige Sommerpause ist nun vorbei. Der Schachclub Oranienburg startet in die neue Saison diesmal mit nur drei Achtermannschaften, um mehr Stabilität in die einzelnen Mannschaftsaufstellungen zu bekommen.

Landesliga: Potsdamer SV Mitte I - SC Oranienburg I 3:5

Etwas überraschend wurde Jens Spittler nicht eingesetzt, sondern fuhr als aufmerksam beaobachtender Mannschaftsleiter mit nach Potsdam. Für den weiteren Saisonverlauf war der mühsame Arbeitssieg beim Aufsteiger sehr wichtig.

Brett 1: Stefan Kayser zeigte eine sehr abgeklärte Partie und überspielte seinen Gegner.

Brett 2: Michael Ermitsch sicherte mit Schwarz ein Arbeitsremis ohne weitere Höhepunkte.

Brett 3: Jan Eichlers Partie glich einem Nahkampf. Das Geschehen wogte hin und her und endete in einem gerechten Remis. Nach der verkorksten letzten Saison ein Schritt vorwärts.

Brett 4: Philipp Zitzelsberger war aus Süddeutschland mit einer relativ hohen Wertzahl wieder zurückgekehrt. Allerdings tat er sich sehr schwer gegen das Potsdamer Nachwuchastalent und musste mit dem Remis am Ende zufrieden sein.

Brett 5: Ekkehard Ellenberg manövrierte in der ihm eigenen Art mit seinen Figuren so lange hin und her bis er den Sieg eingefahren hatte.

Brett 6: Klaus-Dieter Heckert ist noch nicht ganz in Form. Gegen einen gefährlichen Gegner war er im Prinzip ohne Chancen.

Brett 7: Dr. Thomas Melerowicz machte sich das Leben selber schwer, indem er nicht immer die beste Fortsetzung fand. Trotzdem sicherte er ein wichtiges Remis.

Brett 8: Robert Wetzker spielte ruhig und souverän. Für sein Selbstbewußtsein sprach die Tatsache, dass er den Ratschlag seines Mannschaftsleiters, Remis zu machen, nicht annahm, sondern nach 20minütigem Nachdenken doch noch einen Gewinnweg fand.

Insgesamt gesehen, ein Auftakt, der Hoffnung macht und auf den sich aufbauen lässt.

Landesklasse Nord: SV Hellas Nauen I – SC Oranienburg II 4:4

Die Auseinandersetzungen mit den starken Nauenern waren immer sehr spannend und auf Augenhöhe. So auch diesmal, wo von Niederlage bis Sieg alles drin war.

Brett 1: Henry Oelmann war nach einem Jahr wieder zurückgekehrt und zeigte gegen den stärksten Nauener Spieler eine gute Leistung, auch wenn ihm beim letztendlichen Mattangriff die Schachgöttin etwas zulächelte.

Brett 2: Aaron Matthes hat eine tolle Entwicklung gemacht und so seine Aufstellung am zweiten Brett verdient. Leider verdarb er nach gutem Spiel eine Gewinnstellung zur Niederlage. Daraus wird er sicherlich lernen.

Brett 3: Carsten Schwenteck spielte wie immer: sicher und ohne Risiko. Das Remis war folgerichtig.

Brett 4: Jörg Engberg überrascht immer. Aus einer vorteilhaften Stellung mit Initiative "schaffte" er es in ein verlorenes Endspiel, wo er Glück hatte, dass sein Gegner den Gewinnweg nicht sah. Glückliches Remis.

Brett 5: Gerhard Großmann überrollte seinen Gegner gleich nach der Eröffnung, welche von diesem zu sorglos behandelt wurde.

Brett 6: Benjamin Matthes überstand eine Unaufmerksamkeit in der Eröffnung und erlangte nicht ohne Mithilfe seines Gegners eine hoffnungsvolle Stellung, die er dann aber noch vermasselte.

Brett 7: Richard Pfeiffer wählte eine Gambiteröffnung, opferte zwei Bauern und erlangte eine Gewinnstellung, wo er zwar nicht immer den optimalen Weg fand, aber dennoch verdient gewann.

Brett 8: Ulrich Stegemann sucht noch nach seiner Form. Im Streben nach Initiative erlaubte er zu viele Schwächen in seiner Stellung, die letztendlich zur Niederlage führten.

Mit dem Mannschaftsunentschieden waren schließlich beide Seiten zufriede, weil dieser Ausgang alle Optionen für die weitere Saison offen läßt.

Regionalliga Nord: SC Oranienburg III – SV Hellas Nauen II 6,5 : 1,5

Schon zum Abschluss der letzten Spielserie gewannen die Oranienburger gegen den gleichen Gegner 6 : 2. Diesmal setzten sie sogar noch einen drauf.

Brett 1: Sieg durch Torsten Hannemann.

Brett 2: Sieg durch Wolfgang Fiß.

Brett 3: Sieg durch Rainer Witthuhn.

Brett 4: Sieg durch Karl-Heinz Kauffmann.

Brett 5: Sieg durch Manfred Schulz.

Brett 6: Sieg durch Martin Hannemann.

Brett 7: Unentschieden durch Peter Müller.

Brett 8: einzige Niederlage bei Bernhard Roquette.

Vorübergehend ist die Dritte damit Sitzenreiter in ihrer Staffel. Aber die Saison ist noch lang.

Gro, 14.10.2018


Herzschlagfinale mit glücklichem Ausgang

Landesliga: SC Empor Potsdam II - SC Oranienburg I 3,5:4,5

Ein Wunder, an das kaum noch jemand geglaubt hatte: Oranienburg gewann in Potsdam und Lübbenau spielte zu Hause nur Unentschieden gegen Fürstenwalde! Damit waren plötzlich in der Abschlusstabelle Oranienburg und Lübbenau punktgleich, wobei Oranienburg 1,5 Brettpunkte mehr gesammelt hatte. Damit müssen Lübbenau und USV Potsdam II in die Landesklasse absteigen. Souveräner Aufsteiger in die Oberliga ist SC Empor Potsdam I, dem unsere Glückwünsche gelten. Für das Oranienburger "Wunder" sorgten Stefan Kayser, Ekkehard Ellenberg und Ersatzmann Robert Wetzker mit Siegen, während Michael Ermitsch, Klaus-Dieter Heckert und Dr. Thomas Melerowicz Remis spielten. Jan-Christoph Eichler und Jens Spittler verloren ihre Partien.

Landesklasse Nord: SC Oranienburg II – Potsdamer SV Mitte I 4,5 : 3,5

Nach der unglücklichen Niederlage gegen Kirchmöser wollten die Oranienburger den sieggewohnten und selbstbewusst angereisten Potsdamern noch einmal alles abverlangen. Dabei ging es denkbar ungünstig los: Richard Pfeiffer reiste ohne Erklärung nicht an, sodass ein Punkt schon von Beginn an verloren war. Ulrich Stegemann, Gerhard Großmann und Jörg Engberg hielten jedoch mit Siegen dagegen. Carsten Schwenteck, Karheinz Kauffmann und Aaron Matthes erkämpften Remise. Nur Benjamin Matthes verlor. Der Spitzenreiter PSV wankte, aber er fiel nicht und rettete 1,5 Brettpunkte Vorsprung vor den punktgleichen zweitplatzierten Oranienburgern über die Ziellinie.

Regionalliga Nord: SC Oranienburg III – SV Hellas Nauen II 6:2

Die Dritte demonstrierte zu Hause eine geschlossene Mannschaftsleistung ohne Partieverlust. Es gewannen Rainer Witthuhn, Ralf Sawinsky, Norbert Grabowski und Eckhard Gesierich. Wolfgang Fiß, Manfred Schulz, Peter Müller und Gisbert Heinicke spielten Unentschieden. Die Oranienburger sind zwei Runden vor Schluss Tabellenzweiter.

Regionalliga Nord: SC Caissa Falkensee I – SC Oranienburg IV 5:3

Die Vierte wurde in Falkensee mit den Worten begrüßt: "Was, Ihr seid vollzählig?" Allein 6 mal hatten die Oranienburger nämlich bisher kampflos Punkte abgeben müssen. Diesmal gewann Guido Wilske, Thomas Weidner, Karsten Materka, Oliver Ullrich und Daniel Oelmann erspielten Remise. Henry Oelmann, Alexander Oelmann und Felix Rosenhagen verloren ihre Partien.

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Gro, 15.04.2018

Anmerkung von Henry Oelmann:

Die erwähnte Begrüßung: "Was, Ihr seid vollzählig?", kam von Carsten Stelter. Im gleichen Atemzug hatte Carsten jedoch ausgeholt, dass er unser Dilemma gut nachvollziehen könne und er selbst oft eine Mannschaft auf Kosten einer anderen vervollständigen müsse.

Tatsächlich waren in dieser Saison 5 der 6 freigelassenen Bretter der Vierten durch Verzicht zugunsten der Ersten, Zweiten oder Dritten begründet. Das ist im höheren Sinne auch in Ordnung so. Nur wünsche ich mir, dass in unseren öffentlichen Berichten dies erkennbar wird. Sonst entsteht bei den meisten Lesern der Zeitung oder der homepage der falsche Eindruck, das häufige Fehlen von Spielern wäre ein reines Problem der Vierten Mannschaft.

64 Grüsse,

Henry


Grausame Realität

Landesliga: SC Oranienburg I - SC Empor Potsdam I 2,5:5,5

Gegen den souveränen Spitzenreiter wurden den Oranienburgern brutal die derzeitigen Grenzen aufgezeigt. Selbst mit Spitzenspieler Michael Ermitsch und in aktueller Bestaufstellung antretend hatte man nicht den Hauch einer Chance. Lichtblick war der Sieg von Jens Spittler. Remis spielten Stefan Kayser, Ekkehard Ellenberg und Klaus-Dieter Heckert. Dagegen verloren Michael Ermitsch, Jan-Christoph Eichler, Dr. Thomas Melerowicz und Henry Oelmann ihre Partien. Nur ein gigantisches Wunder kann den vorjährigen Oberligisten noch vom Abrutschen in die Landesklasse retten.

Landesklasse Nord: ESV Kirchmöser – SC Oranienburg II 5:3

Es gibt Tage, da sollte man besser im Bett bleiben. Jedenfalls zeigten die abstiegsbedrohten Kirchmöser die mit Abstand beste Saisonleistung, während bei den Oranienburgern so gut wie gar nichts lief. Siege von Karl-Heinz Kauffmann und Aaron Matthes sowie Unentschieden von Carsten Schwenteck und Jörg Engberg waren einfach zu wenig, denn Ulrich Stegemann, Richard Pfeiffer, Benjamin Matthes und Wolfgang Fiß mussten allesamt über ihre ersten Saisonniederlagen quittieren. Das angestrebte Finale am letzten Spieltag gegen den Potsdamer PSV Mitte ist damit bedeutungslos geworden.

Regionalliga Nord: TSG Neuruppin II – SC Oranienburg III 2,5:5,5
SC Oranienburg IV – ESV Eberswalde II 0:8

Es war ein Sieg für das Selbstvertrauen, obwohl man mit einem Mann weniger antrat. Ihre Partien gewannen Rainer Witthuhn, Ralf Sawinsky, Eckhard Gesierich und Vladimir Dubrowin. Remis spielten Manfred Schulz, Peter Müller und Bernhard Roquette. Lohn ist der zweite Tabellenplatz hinter dem uneinholbaren Spitzenreiter ESV Eberswalde II, der gegen die Oranienburger Vierte zu einem ungefährdeten 8:0 Auswärtssieg kam.

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Gro, 19.03.2018


Nur die Zweite marschiert

Landesliga: SC Oranienburg I - USV Potsdam I 3,5:4,5

Es ist eine Saison zum Vergessen. Ohne Spitzenspieler Michael Ermitsch und den erfahrenen Ekkehard Ellenberg nutzte den Oranienburgern selbst ein kampfloser Punkt nicht, den Dr. Thomas Melerowicz aufgrund der Nichtanreise seines Gegners bekam. Den weiteren schönen Siegen von Klaus-Dieter Heckert und Henry Oelmann standen nämlich Niederlagen von Axel Wunsch, Jan-Christoph Eichler, Jens Spittler und Aaron Matthes gegenüber. Stefan Kayser spielte immerhin Remis. Damit ist Oranienburg endgültig in arger Abstiegsnot.

Landesklasse Nord: SC Oranienburg II – SC Havelland 5,5:2,5

Siege von Gerhard Großmann, Richard Pfeiffer und Benjamin Matthes sowie Unentschieden von Carsten Schwenteck, Jörg Engberg, Ulrich Stegemann, Karl-Heinz Kauffmann und Wolfgang sorgten für den siebenten Sieg im siebenten Match. Offenbar hat die Zweite in dieser Saison auch das nötige Quäntchen Glück, denn Jörg Engberg stand zwischenzeitlich auf Verlust und Benjamin Matthes hatte sage und schreibe nur noch eine Sekunde auf der Uhr vor der Zeitkontrolle. Alles läuft auf ein spannendes Finale am übernächsten Spieltag gegen den Potsdamer PSV Mitte hinaus.

Regionalliga Nord: SC Oranienburg III – Leegebrucher Schachfreunde 2:6

Das Nachbarschaftsduell gegen Leegebruch endete für die Oranienburger mit einer überraschend klaren Pleite. Einzig Ralf Sawinsky mit einem Sieg sowie Manfred Schulz und Norbert Grabowski mit Unentschieden sorgten für die Lichtblicke. Ein Punkt ging kampflos verloren. Rainer Witthuhn, Bernhard Roquette, Vladimir Dubrowin und Gisbert Heinicke verloren allesamt. Totzdem ist man immer noch Tabellendritter. Die Vierte hatte spielfrei und belegt weiterhin den letzten Platz.

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Gro, 25.02.2018


Spannender Jahresbeginn!

Landesliga: SC Oranienburg I - BSG Pneumant Fürstenwalde 3,5:4,5

Ohne Spitzenspieler Michael Ermitsch tun sich die Oranienburger schwer. Das knappe und hart umkämpfte Spiel hätte trotzdem auch anders ausgehen können. Ganz starke Leistungen zeigten Stefan Kayser, Ekkehard Ellenberg und Dr. Thomas Melerowicz mit Siegen. Trotz allen Bemühungen konnte Jens Spittler nur ein Remis erreichen. Jan-Christoph Eichler und Klaus-Dieter Heckert verloren knapp. Uwe Sucher kam mit der Zeitregelung (2 Stunden für 40 Züge) nicht klar, während Axel Wunsch von seinem Gegner nach allen Regeln der Kunst auseinander genommen wurde. Vielleicht hat man das nächste mal mehr Glück.

Landesklasse Nord: SV Preußen Frankfurt/Oder I – SC Oranienburg II 3,5:4,5

Kurzfristig fiel wegen Krankheit ein Spieler aus, der nicht mehr ersetzt werden konnte. Durch Siege von Ulrich Stegemann, Gerhard Großmann und Benjamin Matthes sowie einem Unentschieden von Wolfgang Fiß machten dies die Oranienburger mehr als wett. Leider überschätzte Karl-Heinz Kauffmann seine Stellung und verlor. Mit großem Kampfgeist sicherten Carsten Schwenteck und Richard Pfeiffer trotz schwieriger Stellungen jeweils das Remis und damit den knappen Mannschaftssieg. Damit liegen die Oranienburger immer noch ungeschlagen knapp hinter dem Potsdamer SV Mitte auf dem zweiten Tabellenplatz.

Regionalliga Nord: Schachclub Oberkrämer – SC Oranienburg III 3:5

Das Nachbarschaftsduell gegen Oberkrämer konnten diesmal die Oranienburger für sich entscheiden. Verantwortlich dafür waren die Siege von Rainer Witthuhn, Peter Müller und Bernhard Roquette. Manfred Schulz, Ralf Sawinsky, Eckhard Gesierich und Gisbert Heinicke steuerten jeweils halbe Punkte bei. Nur Martin Hannemann verlor, was der guten Mannschaftsleistung keinen Abbruch tat. In der Tabelle ist man weiterhin Zweiter.

Regionalliga Nord: SC Oranienburg IV – Schachfreunde Zehdenick 96 3,5:4,5

Es hätte der erste Saisonsieg für die Vierte werden können. Aber ausgerechnet Spitzenspieler Henry Oelmann patzte gegen einen nominell deutlich schwächeren Gegner. Schöne Siege verbuchten Karsten Materka und der junge Daniel Oelmann. Remis spielten Marco Barchfeld, Thomas Weidner und Guido Wilske. Peter Mutschmann und Alexander Oelmann verloren ihre Partien.

Aktueller Tabellenstand als PDF

Ausführliche Mitgliederberichte in der Rubrik Pferdegeflüster.

Gro, 21.01.2018


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