Presse aktuell
Beim Meister tickte die Uhr nicht richtig
Die Sensation des 6. Punktspieltages am 5. Februar vollbrachte aus der Sicht der vier angetretenen Mannschaften des Schachclubs Oranienburg niemand aus den ersten drei Mannschaften, sondern Igor Disterheft von der vierten Mannschaft des SCO. Er hatte im Punktspiel beim SC Oberkrämer mit schwarz gegen den in der Berlin-Brandenburger Schachszene wohlbekannten Altmeister und internationalen Titelträger FIDE-Meister Werner Reichenbach anzutreten. Dessen Schachuhr klemmte und tickte nicht so, wie sie eigentlich sollte. Die Ursache der völlig überraschenden Niederlage des Meisters dürfte aber eher in seiner angeschlagenen Gesundheit liegen. Jedenfalls hatten die Teilnehmer der Offenen Berliner Seniorenmeisterschaft, die am Tag vor dem Punktspiel endete, die gesundheitlich begründete Startabsage ihres oftmaligen Siegers bedauert und Werner Reichenbach beste Genesungswünsche gesandt.
Landesliga
Die erste Mannschaft des SCO, noh immer und immer noch überraschend Spitzenreiter dieser höchsten Spielklasse des Landes, hatte die zweite Mannschaft von Empor Potsdam zu Gast. Dieses Mal mußten sich gleich zwei Stammspieler des SCO I krank melden und demzufolge Ersatzspieler an den hinteren Brettern eingesetzt werden. Und das mit einem mulmigen Gefühl, denn die drei Einsätze von Ersatzspielern in bisherigen Punktspielen hatten 0 Punkte gebracht. Dieses Mal aber war es der in die Mannschaft gerückte Dr. Thomas Melerowicz, der den ersten Punkt gewann. Später steuerte „Ersatz“ Uli Stegemann noch einen halben Punkt zum Mannschaftsergebnis bei. An den beiden Spitzenbrettern einigten sich Michael Ermitsch und Ekkehard Ellenberg mit ihren Gegnern auf Remis. Carsten Schwenteck verlor an Brett fünf.. Ein weiteres Mal konnte sich der junge Jan Eichler (Brett 6) durchsetzen, auch der wiedergenesene Jens Spittler gewann seine Partie (Brett 4). Ganz zum Schluß brachte Stefan Kayser durch ein Remis noch einen halben Punkt in den 5:3 Mannschaftssieg ein, der zugleich die weitere Tabellenführung bedeutet.
Landesklasse (Nord)
Bei seinem Heimspiel gegen ESV Eberswalde II hatte Oranienburgs „Zweite“ gleich drei Stammspieler nicht im Aufgebot. Das erste Brett (an diesem Tag war der frischgebackene Kreismeister Gerhard Großmann dafür vorgesehen) musste sogar freibleiben. Dafür konnten die Eberswalder ihr sechstes Brett nicht besetzen. Nach Niederlagen von Wolfgang Meier und Martin Hannemann, einem Sieg von Robert Wetzker und Remis durch Bernd Rast und Wolfgang Fiß ergab sich vor Abschluß der letzten Partie ein Stand von 3:4. Richard Pfeiffer musste nun unbedingt gewinnen, um noch ein Mannschaftsunentschieden zu erreichen. Als quasi schon die Lichter im Saal ausgingen war auch das vollbracht.
Regionalliga (Nord)
Beide Oranienburger Mannschaften hatten auswärts anzutreten. Mit viel Glück und Kampfgeist gewann die dritte Mannschaft bei der „Ersten“ des SF Zehdenick mit 4,5:3,5. Dabei vollbrachte der erstmals in der Regionalliga spielende 14-jährige Philipp Zitzelsberger mit seinem Sieg gegen einen sehr viel höher dotierten Gegner die herausragende Leistung. Insgesamt lagen die Zehdenicker an sechs der acht Bretter in der „Papierwertung“ vorn, aber gerade da holten die Oranienburger ihre Punkte. Außer P. Zitzelsberger gewannen an den Brettern vier und fünf auch Volkhard Peter (durch einen Patzer seines Gegners) und Ralf Sawinsky. Der in die Mannschaft nachgerückte Oliver Ullrich erkämpfte ein Remis, ebenso die Stammspieler Manfred Schulz und Karlheinz Kaufmann (Bretter 2 und 3). Ihre Partien verloren Jörg Engberg (Brett 1) und Daniel Göpel (Brett 7).
Die vierte Mannschaft verlor beim SC Oberkrämer, der an allen Brettern besser besetzt war, zwar „standesgemäß“ mit 2:6, hatte aber außer dem Sensationssieg von Igor Disterheft nach einem Fehlgriff seines meisterlichen Gegners auch noch bemerkenswerte Remis von Karsten Materka und Philipp Bringmann zu bieten. Peter Müller, Eckhard Gesierich, Rüdiger Nieber, Bernhard Roquette und Hilmar Höhne verloren ihre Partien.
Aktueller Tabellenstand als PDF
Igor Disterheft, SCO IV
Vop, 6.2.2012
Trotz Unentschieden Pokal-Aus für den SC Oranienburg
Der Schachclub Oranienburg stand erstmals in der Vereinsgeschichte in den Meisterschaften um den Deutschen Pokal für Mannschaften. Am Wettkampfwochenende 21. und 22.01. 2012 in Berlin Friedrichsfelde ergab die Auslosung vor Ort für die erste Runde die Ansetzungen SV Salzgitter – Borussia Friedrichsfelde und SC Oranienburg – Greifswalder SV. Die Oberligamannschaften aus Salzgitter und Greifswald waren für das Erreichen der nächsten Runde favorisiert.
Die Schachfreunde aus Salzgitter wurden ihrer Favoritenstellung schnell gerecht und gewannen gegen Friedrichsfelde 3:1. Für die Greifswalder Pokalmannschaft, die sich aus Oberligaspielern rekrutierte, verlief das Spiel gegen die Oranienburger Landesligaspieler wesentlich schwieriger. Nach Siegen von Jan Eichler und Stefan Kayser an den Brettern 3 und 4 führte Oranienburg überraschend klar mit 2:0 Punkten. Leider hatte Michael Ermitsch an Brett 2 mit festem Siegeswillen sein Spiel überzogen und musste den Anschlusspunkt zum 2:1 zulassen, anstatt mit einem möglichen Remis den Sieg für Oranienburg sicherzustellen. So musste die Entscheidung an Brett 1 fallen. Auf Oranienburger Seite nahm das Ekkehard Ellenberg ein, auf Greifswalder Seite kurioserweise ein DDR-Meister von 1991 und zwar in der AK 11, Wilko Stubbe. Offenbar wurden die vor dem Ende der DDR begonnenen Meisterschaften auch nach ihrem Ende noch ausgespielt. In keinesfalls schlechterer Stellung unterlief Ekkehard Ellenberg ein Fehler, der seinem Gegner leicht vermeidbare Angriffschancen brachte. Nach fast 6 Stunden Spielzeit und 108 Zügen musste sich der Oranienburger dann doch dem Ex-DDR-Meister geschlagen geben.
Beim Endstand von 2:2 hatte Greifswald dank seiner Siege an den Brettern 1 und 2 die bessere Feinwertung und spielte damit im Finale der Vorrundengruppe 3 am 22.01.2012 gegen SV Salzgitter um den Einzug in das Achtelfinale. Salzgitter war auch in dieser Auseinandersetzung Favorit, siegte mit 3,5:0,5 und zieht ins Achtelfinale ein.
Ekkehard Ellenberg (Mannschaftsleiter Pokal), 22.1.2012
Landesmeisterschaften des Nachwuchses
Vom 27.-31.1.2012 finden die Schach-Einzelmeisterschaften der Jugend des Landes Brandenburg in Wandlitz statt. Aus OHV haben sich bei den Regionalmeisterschaften für die Teilnahme qualifiziert: Rebecca Nemitz, Nils Kulack, Marie Antoniette Wolff, Sarina Schimmel, Jessica Reck, alle Blau-Weiss Leegebruch und vom Schachclub Oranienburg Mandy Ziegel und Jan-Christoph Eichler.
Vop, 19.1.2012
Kreismeisterschaften Schach
Vom 27.-29.01.2012 finden die diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften der Erwachsenen im Schach statt. Auch bei der dritten Auflage ist der Schachclub Oranienburg Veranstalter und Gastgeber im Bürgerzentrum in der Albert-Buchmann-Straße.
Zur Teilnahme eingeladen sind alle Schachspieler, die in einem Verein in Oberhavel organisiert sind oder ihren Wohnsitz in OHV haben. Auf der vorläufigen Teilnehmerliste sind Schachfreunde aus Oranienburg und Leegebruch gut vertreten. Die beiden anderen Schachstandorte aus OHV, Oberkrämer und Zehdenick, bisher noch bescheiden.
Vop, 19.1.2012
Vorrunde im Deutschen Mannschaftspokal
Am 21./22.1. nimmt eine Mannschaft des Schachclubs Oranienburg an der Vorrunde des Deutschen Mannschaftspokals im Schach teil. Die Vorrunde wird in 8 Gruppen zu je vier Mannschaften ausgespielt. Der SCO startet in der Gruppe 3 und trifft dort in Berlin auf die Mannschaften von Borussia Friedrichsfelde (Ausrichter), den Greifswalder SV und SV Salzgitter.
Vop, 19.1.2012
Eildepesche für Schlachtenbummler
Hier die sehnsüchtig erwartete Bekanntgabe des Spielortes für die Vorrunde zur Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften am 21. Und 22. Januar 2012 in Berlin:
Sportgaststätte Sportplatz 1.Mai, Scheffelstraße 21, 10367 Berlin.
Der Sportplatz befindet sich südlich hinter der Häuserzeile Scheffelstraße und östlich des S-Bahn-Rings. Bei Benutzung des ÖPNV also bis S-U-Frankfurter Allee, Möllendorfstraße bis Loeperplatz/Scheffelstraße, Scheffelstraße bis ca. 50 Meter vor S-Bahn-Brücke, links Eingang zum Sportplatz. Wer mit Frau und Kind unterwegs ist kann auch durch den Stadtpark Lichtenberg wandern. Je nach Fitness ein Fußweg von 5 bis 10 Minuten.
Die Wettkämpfe beginnen am 21.01.12, 14.00 Uhr und am 22.01.12, 10.00 Uhr.
Na, dann. Bis Samstag (und nicht erst) in 8 Tagen.
Ekkehard Ellenberg, 19.1.2012
Erfolgreicher Start in die zweite Halbzeit
Der Schachclub Oranienburg (SCO) startete am 15. Januar sehr gut in die zweite Halbzeit der Punktspielsaison 2011/12. Einziger Wermutstropfen war die knappe Niederlage der vierten Mannschaft. Die anderen drei Mannschaften gewannen. Die „Erste“ verteidigte ihren Platz an der Tabellenspitze der Landesliga und so riecht es in den Gefilden des Schachclubs erstmals in seiner Geschichte manchmal schon ein wenig nach Oberliga.
Landesliga
In der fünften von neun Runden der Punktspielsaison 2011/12 musste die erste Mannschaft des SCO in Fürstenwalde bei der nominell deutlich stärkeren BSG Pneumant antreten. Beide Teams konnten fast ihre beste Besetzung aufbieten – gute Voraussetzung für einen von Anfang bis Ende spannenden und hoch dramatischen Wettkampf. Zu Beginn sah alles nach einer deutlichen Niederlage der Oranienburger aus. Dem starken Remis von Michael Ermitsch am ersten Brett folgten zwei Niederlagen an den Brettern 4 und 8 durch Georg Billing und überraschend auch durch den in die Mannschaft gerückten Henry Oelmann, der als einziger Oranienburger eine höhere Wertzahl als sein Gegner aufwies. Nach dreieinhalb Stunden lag der SCO damit 0,5 : 2,5 zurück und an den noch umkämpften fünf Brettern stand nur Mannschaftsleiter Carsten Schwenteck vorteilhaft. Als nächstes endete die Partie von Stefan Kayser (Brett 3) mit einem eher glücklichem Remis. Dann aber wendete sich das Blatt. Erst gewann Jan Eichler an Brett 7 dann willigte Klaus-Dieter Heckert (Brett 6) in das angebotene Remis ein. Carsten Schwenteck (Brett 5) brachte seinen Vorteil sicher nach Hause. Somit stand es nach sieben Partien 3,5 : 3,5. Nun wurde durch den Ausgang des Spiels von Ekkehard Ellenberg an Brett 2 auch über Sieg, Niederlage oder Unentschieden der Mannschaft entschieden. Sein nominell deutlich stärkerer Gegner hatte das zwischenzeitliche Remisangebot abgelehnt, sich aber in der Folge in eine hoffnungslose Stellung manövriert. Wenig später mußte er aufgeben. Wie bei Schachspielern und –mannschaften üblich, fiel der Jubel über den unerwarteten Sieg und die verteidigte Tabellenspitze stiller aus als von anderen Sportarten gewohnt, war aber genauso schön.
Landesklasse (Nord)
Alle Partien beim Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger Bad Freienwalde wurden ausgekämpft, keine einzige endete Unentschieden. Dass es an den ersten vier Brettern schwer werden würde, war klar. Dafür sollten die Bretter 5 bis 8 möglichst voll punkten. Diese Wunschvorstellung wurde von Bernd Rast, Wolfgang Fiß, Uli Stegemann und Rainer Witthuhn zu 100% realisiert. Torsten Hannemann (Brett 3 ) und Wolfgang Meier (Brett 4) begingen positionelle Fehler, die zu Niederlagen führten. Unglücklich agierte Thomas Melerowicz am 1. Brett, der in aussichtsreicher Stellung eine falsche Figur berührte und entsprechend der Regel “Berührt-geführt” sofort einen Turm und damit die Partie verlor. Beim Stand von 4:3 hing der Mannschaftssieg vom Ergebnis der letzten Partie am 2. Brett ab. Hier blieb Gerhard Großmann „cool“ und verwertete seinen Stellungsvorteil sicher zum 5:3.
Regionalliga (Nord)
Beide in dieser Spielkasse startenden Mannschaften des SCO hatten Heimrecht. Die dritte Mannschaft wollte durch einen Sieg gegen USV Potsdam V die Abstiegsgefahr für diese Saison bannen. Die in der Abstiegszone festsitzende vierte Mannschaft wollte nach Möglichkeit eine weitere Niederlage vermeiden, zumindest aber gegen Wusterhausen einen beherzten Kampf liefern. Der dritten Mannschaft gelang an den Brettern mit 7:1 ein unerwartet klarer Sieg. Am „grünen Tisch“ wurde der am Spielabend in ein 8:0 umgemünzt, da die Potsdamer einen am selben Spieltag in einer anderen Potsdamer Mannschaft aktiven Spieler auch hier (als nicht Angetretenen) gelistet hatten.
Mit großem Kampfgeist und einigen sehr guten Einzelleistungen rangen die Spieler der vierten Mannschaft durch sechs Remis ihrem klar favorisierten Gegner drei Punkte ab. Zwei Spiele wurden verloren.
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Jan Eichler (links) und Klaus-Dieter Heckert. Beide trugen mit 4,5 von 5 möglichen Punkten maßgeblich zur Tabellenführung des SCO I in der Landesliga bei.
Vop, 16.1.12
Henry Oelmann trumpft in Potsdam auf
Der für den Schachclub Oranienburg in der zweiten Mannschaft spielende Henry Oelmann belegte beim gut besetzten Potsdamer Weihnachtsturnier vom 27.12. bis 30.12.2011 einen hervorragenden 12. Platz. Unter den 104 Teilnehmern befanden sich drei „Internationale Meister“, davon eine weibliche Meisterin und drei weitere Träger des internationalen Titels „FIDE-Meister“. In dieses erlesene Feld reihte sich der Oranienburger mit einem 44. Startrang ein. Henry Oelmann startete mit zwei Siegen in den ersten beiden Partien sehr gut in das Turnier. In der dritten Runde bekam er mit dem Potsdamer FIDE-Meister Martin Bruedigam ein Schwergewicht vorgesetzt, gegen das er nach einem positionellen Fehler verlor. Nach einem Sieg in der vierten Runde wartete in Runde fünf mit dem Berliner Peter Welz ein weiterer FIDE-Meister. Diesmal gelang ein Sieg. Nach einer Niederlage in Runde 6 krönte ein Sieg in Runde 7 den erfolgreichen Turnierverlauf.
Am Ende der sieben Runden verfügte der Sieger, der für Neuruppin spielende Internationale Meister Ralf Schöne, über 6 Punkte, ihm folgten sechs Schachfreunde mit 5,5 Punkten. Dann kam schon die Gruppe mit 5 Punkten, in der sich auch Henry Oelmann befand. Mit seinem 12.Platz ließ er zwei FIDE-Meister und die Internationale Meisterin hinter sich.
Die sehr gute Leistung Oelmanns schlug sich auch in einem beträchtlichen Zuwachs der persönlichen Wertzahl (DWZ) von 1923 auf 1963 und in einem Sprung in der aktuellen Bestenliste des Schachclubs Oranienburg von Platz sieben auf Platz vier nieder.
Vop, 2.1.2012
Auf geht’s zur 3. Auflage!
Vom 27.-29.01.2012 finden die diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften im Schach statt. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren wird auch diesmal der Schachclub Oranienburg als Veranstalter im Bürgerzentrum in der Albert-Buchmann-Straße fungieren.
Gespielt werden 5 Runden im Schweizer System. Teilnehmen können alle Schachspieler, die entweder in einem Verein in Oberhavel organisiert sind oder ihren ständigen Wohnsitz in OHV haben (siehe Ausschreibung: hier). Allerdings dürfte es schwer werden, den Gastgebern den Titel streitig zu machen, da die Oranienburger unter anderem mit dem Titelverteidiger Henry Oelmann sowie den drei Erstplatzierten der internen Vereinsmeisterschaft die Favoriten stellen.
Gerhard Großmann, 2.1.2012
Weihnachts- und Neujahrsbotschaft vom Vereinsvorsitzenden
Liebe Carolyn, liebe Mandy, liebe Schachfreunde!
Ich wünsche allen Vereinsmitgliedern und ihren Familien ein frohes, nahrhaftes und stressfreies Weihnachtsfest sowie ein gesundes Neues Jahr.
Als Schachverein können wir auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken. Das trifft auch auf alle unsere Mannschaften von I bis VI, die Pokal- und Seniorenmannschaft sowie die aus Vereinsmitgliedern bestehende Schulmannschaft des Louise-Henriette-Gymnasiums zu.
Nur wenige Vereinsmitglieder haben ein paar Federn in Form von DWZ-Verlusten lassen müssen. Die Mehrheit hat sich verbessert oder ihren Leistungsstand gehalten. Deshalb haben wir allen Grund optimistisch in das Schachjahr 2012 zu gehen. Ich wünsche jeder und jedem Einzelnen Caissas Gunst und viel Vergnügen beim königlichen Spiel. Bei den Mannschaften I bis III sollte es gelingen, in ihren Klassen im ersten bzw. im zweiten Drittel mitzumischen. Die IV. wird sicherlich bis zum Ende der Saison die Moral hoch halten und sich über das Gastspiel etwas weiter oben freuen. Auch unseren Mannschaften in der Havellandklasse viel Spaß und Erfolg. Als Verein werden wir auch wieder einige Schachereignisse mit gestalten. Ein Höhepunkt wird dabei die Ausrichtung der Einzelmeisterschaften des Landes Brandenburg sein.
Aber jetzt erst mal rein ins Weihnachts- und Silvestervergnügen!
Ekkehard Ellenberg, Vorsitzender des SCO, 19.12.2011
Oranienburgs „Erste“ zur Halbzeit an der Spitze
Der vierte Spieltag in den Spielklassen des Landes am 11. Dezember war der letzte dieses Jahres und die Weihnachtspause bis Mitte Januar gilt als Halbzeit der auf neun Runden angesetzten Saison 2011/12, die im April 2012 endet. Über den Erwartungen liegt zur Halbzeit die erste Mannschaft des Schachclubs Oranienburg, die sich den inoffiziellen Titel „Brandenburger Weihnachtsmeister“ unter den Baum legen kann. Die „Zweite“ und die „Dritte“ gehen wie angestrebt mit ausgeglichenem Punktekonto in die Pause, die „Vierte“ muss Weihnachten in Nachbarschaft zur roten Laterne verbringen.
Landesliga
Die erste Mannschaft des SCO, überraschender Tabellenführer nach drei Spieltagen, hatte die Mannschaft vom Aufsteiger Lok Brandenburg zu Gast. Die Brandenburger konnten bisher zwei ihrer drei Wettkämpfe siegreich gestalten und standen vor dem Spieltag auf dem 5. Platz der Tabelle. Beide Mannschaften konnten nicht in allerstärkster Besetzung antreten. Brandenburg musste sogar das zweite Brett frei lassen, so dass Oranienburg nach einem kampflosen Punkt für Ekkehard Ellenberg mit 1:0 in Führung ging. Schon früh nahm Georg Billing das Remisangebot seines Kontrahenten an. An den restlichen Brettern wurde konzentriert gekämpft. Nach fast 3 Stunden gelang es Jan Eichler seinen Gegner zu bezwingen. Leider verlor fast gleichzeitig Ersatzmann Uli Stegemann seine Partie. Erst nach dem Sieg von Klaus-Dieter Heckert und einem Zwischenstand von 3,5:1,5 rückte der Mannschaftserfolg in greifbare Nähe. Carsten Schwenteck, Michael Ermitsch und zum Schluss auch Stefan Kayser hielten ihre Partien remis und stellten damit das Endergebnis von 5:3 sicher. Hervorzuheben ist zur Halbzeit die solide Mannschaftsleistung und die vier Siege von Klaus-Dieter Heckert aus vier Partien. Durch den klaren Erfolg bleibt der SCO auch über den Jahreswechsel an der Tabellenspitze.
Landesklasse (Nord)
In ihrem Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des USV Potsdam konnten die Spieler des SCO II ihre guten Vorsätze umsetzen: ohne unnötiges Risiko die eigenen Chancen abwarten und nutzen. An den beiden ersten Brettern konnten T. Melerowicz und G. Großmann ihre Partien Remis halten, während W. Meier, W. Fiß, R. Pfeiffer und R. Witthuhn gewannen. Auch Mannschaftsführer B. Rast rang seinem Gegner ein Remis ab. Nur der junge M. Hannemann unterlag knapp seinem erfahreneren Gegner. Der sichere 5,5 : 2,5 Sieg gegen die hoch eingeschätzte Mannschaft des USV Potsdam hievte die Oranienburger „Zweite“ zunächst einmal wieder aus der unmittelbaren Abstiegszone ins Mittelfeld.
Regionalliga (Nord)
Der SCO III reiste etwas ersatzgeschwächt zur zweiten Mannschaft der TSG Neuruppin, die wiederum hatte im Gegensatz zu ihren vorangegangenen Spielen ihre erste Kapelle an Bord. Die ohnehin begrenzten Aussichten der Oranienburger verschlechterten sich dadurch weiter. Am Ende standen nur 2,5 Punkte auf der Habenseite. Sie wurden von N. Grabowski in einer souverän geführten Partie gegen einen nominell deutlich stärkeren Gegner mit einem vollen Punkt und von M. Schulz, K. Kaufmann und D. Goepel gegen ebenfalls klar höher dotierte Kontrahenten durch Remis erkämpft. J. Engberg, V. Peter, R. Sawinsky und P. Mutschmann verloren.
Der SCO IV stand beim Gastgeber Hellas Nauen zunächst vor verschlossenen Türen der vorgesehenen Spielstätte, erklärte sich aber bereit in einem Ausweichquartier, der Landmaschinenfirma des Nauener Mannschaftsleiters, zu spielen. Aber auch hier hingen die Trauben zu hoch. Schnell verloren E. Gesierich, B. Roquette und I. Disterheft. Nach einem Remis von R. Nieber folgten nach zähem Kampf weitere Niederlagen von K.Materka, P. Müller und T. Weidner. Lediglich H. Höhne konnte einen ganzen Punkt zum schließlichen 1,5:6,5 beitragen.
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Vop, 12.12.2011
Der SCO am 3. Spieltag - Mit geschlossener Mannschaftsleistung an die Tabellenspitze
Zwei der vier Mannschaften des Schachclubs Oranienburg gingen am 3. Punktspieltag in Auswärtsspielen als Favoriten an den Start und zwei zu Hause als voraussichtliche Punktelieferanten und so waren dann auch die Ergebnisse: Zwei Siege, zwei Niederlagen für den SCO am 20. November.
Landesliga
Am 3. Spieltag musste der SCO I in Potsdam beim PSV Mitte antreten. Erstmals in dieser Saison mit einer Favoritenrolle, der die Mannschaft auch gerecht werden wollte. Nach gut 2 Stunden Spielzeit war noch keine Partie beendet und die Vorzeichen zeigten eher in Richtung eines ausgeglichenen Mannschaftsergebnisses. Dann endeten drei Partien fast gleichzeitig. Der früh vorteilhaft stehende Stefan Kayser (Brett 3) gewann seine Partie, Jens Spittler spielte an Brett 4 remis, Georg Billing (Brett 5) erkämpfte sich dieses Ergebnis nach einem starken Angriff seines Gegners. Mit dem 2:1 Zwischenergebnis wurde die Potsdamer Mannschaft unter Druck gesetzt. Nach dem nächsten Remis durch Carsten Schwenteck (Brett 6) standen die Zeichen am Spitzenbrett bei Michael Ermitsch und an Brett 7 bei Klaus-Dieter Heckert schon halbwegs auf Sieg. Dagegen sah es bei Ekkehard Ellenberg (Brett 2) eher düster aus. Nacheinander gewannen dann M. Ermitsch, K.-D. Heckert und schließlich auch Jan Eichler (Brett 8) nach einer Ungenauigkeit seines Gegners ihre Partien. E. Ellenberg gelang es noch, sich ins Remis zu flüchten. So stand nach geschlossener Mannschaftsleistung der 6:2-Erfolg fest. Am Abend des Spieltages, nach Vorliegen aller Ergebnisse, bedeutete das sogar überraschend die zwischenzeitliche Tabellenführung in der Landesliga.
Landesklasse (Nord)
Die zweite Mannschaft des SCO empfing mit der ehemaligen Oberliga-Mannschaft aus Frankfurt/Oder einen sehr starken Gegner. Nur R. Pfeiffer gelang ein Sieg. H. Oelmann, G. Großmann und B. Rast spielten Remis. Vom Spielverlauf her kann man die Niederlagen von W. Meier und M. Hannemann als unnötig bezeichnen, während die von Th. Melerowicz und W. Fiß ziemlich unvermeidbar daherkamen. Ein Novum bot die Partie zwischen dem frisch gekürten Oranienburger Vereinsmeister G. Großmann und seinem Frankfurter Gegner. Beide waren so in ihr Match vertieft, dass sie sich nach 40 Zügen im Zeitlimit von den Schiedsrichtern (hier waren es die selbst mitspielenden Mannschaftsleiter) auf ihren Uhren nicht die 30 Zusatzminuten für den Rest der Partie einstellen ließen. Nur deshalb fiel bei Großmanns Gegner das Blättchen an der Schachuhr, das eine Zeitüberschreitung anzeigt. Trotzdem hätte der Oranienburger jetzt den Sieg reklamieren können. Seine sportliche Geste, sich statt dessen auf ein leistungsgerechtes Remis zu einigen, fand bei den eigenen wie den gegnerischen Schachfreunden ungeteilte Anerkennung. Endergebnis 2,5:5,5.
Regionalliga (Nord)
Die dritte Mannschaft des SCO hatte beim Potsdamer Miniverein Fortuna 2000 anzutreten. Der optimistische Name des Vereins konnte nicht verhindern, dass er nur sechs Spieler für die acht Bretter auf die Beine brachte und von den gespielten sechs Partien auch noch viereinhalb verlor. Neben den kampflosen Siegern J. Engberg und M. Schulz gewannen auch K. Kaufmann, U. Stegemann, R. Sawinsky und F.Scherfke für Oranienburg. N.Grabowski spielte remis, über die einzige Niederlage quittierte V. Peter. Schlussresultat 6,5:1,5 für Oranienburg.
Auf verlorenem Posten stand die vierte Mannschaft zu Hause gegen den hohen Favoriten SF Zehdenick I. Den beiden Siegen von P. Mutschmann und B. Roquette standen sechs teils unnötige Niederlagen von P. Müller, I. Disterheft, K. Materka, R.Nieber, O.Ullrich und H. Höhne gegenüber. Endstand 2:6.
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Vop, 21.11.2011
Gerhard Großmann Vereinsmeister
Zum Schluss der seit Februar des Jahres im monatlichen Turnus durchgeführten Vereinsmeisterschaften des Schachclubs Oranienburg wurde es noch spannend. Durch sechs Siege und zwei Remis und dadurch erspielte 7 Punkte lag Gerhard Großmann mit 1,5 Punkten Vorsprung am letzten Spieltag am 17. November uneinholbar an der Spitze. Dahinter stritten sich aber gleich sieben Schachfreunde um die Plätze zwei und drei.
Der schon feststehende Vereinsmeister hatte es zwar nicht mehr nötig, wollte aber seine verlustpunktfreie reine Weste behalten und kämpfte auch im letzten Spiel gegen Ulrich Stegemann um den Sieg, später wenigstens um ein Unentschieden. Aber an diesem Tag war gegen Stegemann kein Kraut gewachsen. Mit seinem Sieg gegen Großmann kam er in der Endabrechnung auf 6,5 Punkte und den zweiten Platz. Punktgleich kamen mit jeweils 6 Zählern in dieser Reihenfolge Stefan Kayser, Ekkehard Ellenberg und Jan Christoph Eichler auf die Plätze drei bis fünf. Vorjahresmeister Thomas Melerowicz (5,5 Punkte) wurde vor den punktgleichen Georg Billing und Bernd Rast Sechster.
Das Salz in der Suppe einer Vereinsmeisterschaft sind Siege oder Unterschieden von „Kleinen“ gegen „Große“. Hier machte der von Startrang 19 gestartete und auf Platz 11 gelandete Thomas Weidner am meisten Furore. Seinen starken Aufwärtstrend bestätigte auch der mit17 Jahren jüngste Teilnehmer, Jan Eichler. Er war von Rang 9 gestartet und hatte die gleiche Punktzahl wie der Dritte erreicht. Der noch ohne Wertzahl am Ende des Teilnehmerfeldes an den Start gegangene Oliver Ullrich verbesserte sich ebenfalls stark.
G.Großmann vor der letzten Runde
Vop, 20.11.2011
Teilnahme am Deutschen Mannschaftspokal
Erstmals in seiner Geschichte wird 2012 eine Mannschaft des Schachclubs Oranienburg an einem Wettbewerb auf Bundesebene teilnehmen. Das Recht zur Teilnahme hat sich die Pokalmannschaft des SCO durch ihren zweiten Platz im Landespokalwettbewerb für Mannschaften im Jahr 2010/2011 erworben.
Zunächst geht es in die Vorrunde, die in 8 Gruppen zu je vier Mannschaften ausgespielt wird. Die Sieger der Vorrundengruppen qualifizieren sich für die Zwischenrunde, für die die acht Teilnehmer des vorjährigen Viertelfinales bereits vorqualifiziert sind.
Der SCO startet in der Gruppe 3 und trifft dort am 21./22.01. 2012 in Berlin auf die Mannschaften von Borussia Friedrichsfelde (Ausrichter), den Greifswalder SV und SV Salzgitter.
Ekkehard Ellenberg (ML Pokal), 20.11.2011
Ekkehard Ellenberg Oranienburger Schnellschachmeister
Von Ende März bis Ende Oktober wurde im Schachklub Oranienburg der Schnellschachmeister ermittelt. Gespielt wurden sechs Turniere mit jeweils fünf Runden und je 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler. Um auch den Schachfreunden, die nicht alle Termine wahrnehmen konnten, eine reelle Chance einzuräumen, kamen vier Ergebnisse in die Wertung. Wer fünf- oder sechsmal teilnahm, konnte schlechtere Resultate streichen lassen.
Mit einem Superergebnis im ersten Turnier konnte Stefan Kayser die Führung übernehmen und bis zum fünften Spieltag halten. Nachdem am 2. Spieltag Carsten Schwenteck gewonnen hatte, gehörte Ekkehard Ellenberg am dritten Spieltag mit Henry Oelmann und am vierten Spieltag mit Bernd Rast zu den Tagessiegern. Am fünften Spieltag war er alleiniger Gewinner und zog an Stefan Kayser vorbei. Am sechsten und letzten Spieltag, an dem Ulrich Stegemann und Henry Oelmann die Nase vorn hatten, genügte Ekkehard Ellenberg ein dritter Platz zum Gesamtsieg. Stefan Kayser, der am letzten Spieltag verhindert war und deshalb nicht mehr um den Gesamtsieg kämpfen konnte, wurde Zweiter. Ganz knapp vor Ulrich Stegemann belegte am Ende Henry Oelmann Platz 3.
Ekkehard Ellenberg
C.Schwenteck/Vop, 1.11.11
Ein Remis und drei Niederlagen gegen Favoriten
Die vier Mannschaften des Schachclubs Oranienburg mussten am 2. Punktspieltag (23.10.) allesamt gegen favorisierte Mannschaften antreten. Natürlich sträubten sich alle nach besten Kräften gegen die drohenden Niederlagen, aber in der Landesklasse Nord (2. Mannschaft) und der Regionalliga Nord (3. und 4. Mannschaft) half das alles nichts. Alle drei Wettkämpfe endeten 3:5 aus Sicht der Oranienburger. Nur das „Aushängeschild“ des Schachclubs, die erste Mannschaft, erreichte gegen einen klaren Favoriten ein Remis.
Landesliga
Am 2. Spieltag der Landesliga empfing die erste Mannschaft des Schachclubs Oranienburg den hohen Staffelfavoriten USV Potsdam I. Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an. Wenn man die durchschnittliche Wertzahl vergleicht, so ging dieser Vergleich mit 2106 zu 1959 für Potsdam aus, das entspricht im Schach etwa dem Unterschied zwischen Oberliga und Landesliga. Trotzdem wäre den Oranienburgern die ganz große Überraschung fast geglückt. Als fünf von acht Partien gespielt waren, führte der SCO sensationell mit 3,5:1,5 und benötigte aus den restlichen drei Partien nur noch einen Punkt zum Gesamtsieg. Die spannende Auseinandersetzung nahm zunächst folgenden Verlauf: Nach 2 Stunden einigte sich Michael Ermitsch am Spitzenbrett mit seinem Gegner auf Remis.
An den anderen Brettern war bis dahin nur Stefan Kayser (Brett 3) in Nachteil geraten, doch dafür standen Jens Spittler (Brett 4) und Klaus-Dieter Heckert (Brett 7) sehr aussichtsreich. Als nächster nahm Carsten Schwenteck, an Brett 6 spielend, das Remisangebot seines Gegners an und auch Georg Billing (Brett 5) teilte sich friedlich den Punkt. Zur Freude aller Oranienburger gelang es dann Jens Spittler und Klaus-Dieter Heckert ihre vorteilhaften Stellungen in Gewinne umzumünzen. Plötzlich waren 3,5 Punkte auf der Habenseite des SCO und aus den restlichen 3 Partien nur noch ein halber Punkt nötig, um den Wettkampf nicht zu verlieren. Ein Remis wollte jedoch weder Stefan Kayser, noch an Brett 2 Ekkehard Ellenberg gelingen, der, ebenso in hoher Zeitnot wie sein Gegner, danebengriff und verlor. Nach 7 Partien und einem Stand von 3,5:3,5 hing nun alles vom jüngsten Oranienburger Spieler, Jan Eichler an Brett 8 ab. Er ließ sich von den über 200 DWZ Punkten mehr seines Gegners nicht beeindrucken und konnte sicher das Remis halten. Damit gelang mit 4:4 ein überraschendes Mannschaftsunentschieden gegen eine sehr starke Mannschaft.
Landesklasse (Nord)
Eigentlich gehört der SV Marzahna in die Landesliga. Da man nach einigen Spielerabgängen aber dort recht wenig Chancen sah, ließ man sich vor der Saison in die Landeklasse herabstufen. Für die 2. Mannschaft des SCO trotzdem ein mehr als starker Auswärtsgegner. An 6 von 8 Brettern waren die Marzahner in den Wertzahlen teilweise deutlich überlegen. Nach einer Stunde konnte G. Großmann gegen den stärksten Marzahner Unentschieden spielen. Nach einem Remis von R. Pfeiffer und einem kuriosem Sieg von M. Hannemann dessen Gegner einfach die Zeit vergessen hatte, führten die Oranienburger sogar kurzzeitig. Dann musste Th. Melerowicz am 1. Brett nach einem vermeidbaren Fehler aufgeben. Nach zwei weiteren Unentschieden von H. Oelmann und W. Fiß ließen sich die frühzeitig entstandenen schlechten Stellungen von B. Rast und U. Stegemann trotz hartnäckiger Gegenwehr nicht mehr halten. Endstand 5:3 für Marzahna.
Regionalliga (Nord)
Die 3. Mannschaft des SCO hatte Heimrecht gegen die an fast allen Brettern wertzahlüberlegenen Gäste vom SC Rathenow. Nach zähem Ringen, für das auch spricht, das die meisten Partien erst nach vier und mehr Stunden entschieden waren, schlugen sechs Remis und zwei Verlustpartien zu Buche. Remis spielten die ersten vier Bretter mit J. Engberg, M. Schulz, K. Kaufmann und V. Peter sowie die von R. Sawinsky und F. Scherfke besetzten Bretter 7 und 8. Dazwischen gab es Niederlagen von N. Grabowski und L. Polakowski.
Die 4. Mannschaft trat auswärts gegen USV Potsdam V an. Beide Mannschaften wussten, dass diese Begegnung eine der wenigen Möglichkeiten der Saison sein würde, etwas zu gewinnen. Die Potsdamer waren aber klar favorisiert. Das änderte sich auch nicht durch einen fehlenden Spieler, der Oranienburg einen kampflosen Punkt bescherte. Zunächst kam ein weiterer Punkt durch den siegreichen R. Nieber hinzu. Dann verloren aber der Reihe nach P.Müller, V. Dubrovin, B. Roquette und Ph. Bringmann. Ein überraschender Sieg von E. Gesierich und ein Verlust von K.Materka besiegelten das 5:3 für Potsdam.
Aktueller Tabellenstand als PDF
Der SCO I in Stammbesetzung (v.l.): C.Schwenteck, M.Ermitsch, J.Eichler, J.Spittler, G.Billing, K.-D.Heckert, E.Ellenberg, St.Kayser.
Vop, 24.10.2011
SCO mit gutem Start in die Schachsaison
Mit vier Mannschaften startete der Schachclub Oranienburg am 25. September in die Punktspielsaison 2011/12 in den Spielklassen des Landes Brandenburg. Die erste Mannschaft wird sich in der Landesliga wieder um einen Mittelfeldplatz bemühen, ähnliches gilt für die „Zweite“ in der Landesklasse (Nord). Die dritte und vierte Mannschaft spielen in der Regionalliga (Nord) mehr oder weniger heftig um den Klassenerhalt, wobei die “Vierte“ als Aufsteiger aus der Regionalklasse rein rechnerisch auf ziemlich verlorenem Posten steht.
Landesliga
Zum ersten Spiel der neuen Saison musste der SCO I nach Lübbenau reisen, wo es in der vorigen Saison eine deutliche 2,5 : 5,5 Niederlage gab. Das erste Spiel endete nach knapp 2 Stunden an Brett 3 mit einem Remis durch Stefan Kayser. Eine reichliche Stunde später musste Ulrich Stegemann an Brett 8 gegen einen wertzahlschwächeren Gegner aufgeben. Das war kein guter Auftakt. Die Scharte wetzte der junge Jan Eichler (Brett 7) mit einem Sieg gegen einen deutlich höher dotierten Gegner aus. Carsten Schwenteck (Brett 5) kam entgegen, dass seine Gegnerin Kerstin Kunze und er selbst seine Stellung besser einschätzten als sie in Wirklichkeit war und so ein glückliches Remis für den SCO heraussprang. Nach dem zwischenzeitlichen 2 : 2 gewannen die Oranienburger nach Siegen von Jens Spittler und Klaus-Dieter Heckert an den Brettern 4 und 6 allmählich die Oberhand.
Durch das von Ekkehard Ellenberg an Brett 2 schwer erkämpfte Remis war der Mannschaftssieg mit 4,5 Punkten sicher gestellt, so dass die unnötige Niederlage von Michael Ermitsch am Spitzenbrett, nach dem er Remisangebote des Gegners abgelehnt hatte, vor allem für ihn selbst bitter war.
Landesklasse (Nord)
Erster Gegner der II. Mannschaft des SCO war der spielstarke Aufsteiger aus Falkensee, der sich zu Beginn der Saison mächtig verstärkt hatte. Allerdings nutzen gute Spieler nur, wenn sie auch spielen. Und das war das Problem der Gäste: nicht nur, dass zwei der besten Spieler fehlten, man trat auch mit einem Mann weniger an, so dass Martin Hannemann kampflos gewann und es somit schon 1:0 für die Gastgeber stand. Der SCO II zeigte sich routiniert und ausgeglichen genug, um einen sicheren 5:3 Erfolg nach Hause zu schaukeln. Besonders hervorzuheben sind die schönen Siege von Henry Oelmann und Rainer Witthuhn. Remis spielten Thomas Melerowicz, Gerhard Großmann, Bernd Rast und Wolfgang Fiß, wobei letzterer großen Kampfgeist bewies und fast über die volle Distanz von 5 Stunden gehen musste. Nur Torsten Hannemann verlor etwas unglücklich.
Regionalliga (Nord)
Gleich am ersten Punktspieltag trafen beide Regionalligamannschaften beim „Clubderby“ in der heimischen Spielstätte „Bürgerzentrum“ aufeinander. Hier zeigte sich schon, dass die papiermäßige Überlegenheit der „Dritten“ gegenüber der „Vierten“ an den acht Brettern fast nichts bedeutete. Nach zähem Ringen gewann schließlich die dritte Mannschaft durchaus etwas glücklich mit 4,5:3,5. Dabei hatte die „Dritte“ das Problem, an den hinteren Brettern für fehlende Stammspieler mit zwei jugendlichen Ersatzspielern null Punkte einzufahren. Sven Ihde verlor gegen Bernhard Roquette und Daniel Goepel gegen Oliver Ullrich. Fast zeitgleich gewann Norbert Grabowski für die „Dritte“ gegen Eckhard Gesierich und Frank Scherfke spielte gegen Peter Mutschmann von der „Vierten“ Remis. So stand es nach der Hälfte der gespielten Partien 2,5:1,5 für die vierte Mannschaft. Ein Remis zwischen Manfred Schulz und Igor Disterheft änderte zunächst nichts an dieser Führung. Nach hartnäckiger Gegenwehr gewannen schließlich für die 3. Mannschaft am Spitzenbrett Jörg Engberg gegen Peter Müller sowie Volkhard Peter gegen Philipp Bringmann. Erst jetzt konnte die dritte Mannschaft in Führung gehen. Den letzten halben Punkt zum Gesamtsieg steuerte Karl-Heinz Kaufmann in hochgradiger Zeitnot im Spiel gegen Karsten Materka bei.
SCO II vor dem Saisonstart. v.l. W.Fiß,R.Witthuhn,M.Hannemann,B.Rast,T.Hannemann,H.Oelmann,G.Großmann,T.Melerowicz.
Vop, 26.9.2011
Tag des Schachs 2011 - Geballter Mannschaftsgeist beim Fritz-Haase-Turnier
Gleich 10 Vierer-Mannschaften traten zum Schnellschachturnier am 28.08. im Oranienburger Bürgerzentrum an, dem bundesweiten „Tag des Schachs“. Diese Turnier fand gleichzeitig im Gedenken an Fritz Haase, einen der Gründungsväter des Schachs in Oranienburg und Leegebruch und seinerzeit (1995) mit 91 Jahren ältester aktiver Schachspieler Brandenburgs statt. Nach dem Vorjahr in dieser Form zum zweiten Mal ausgetragen, soll das Turnier zur Tradition werden.
Ein besonderes Markenzeichen der Veranstaltung war die große Zahl jugendlicher Teilnehmer in verschiedenen Mannschaften, zudem nahm eine eigene Jugendmannschaft des Louise-Henrietten-Gymnasiums (LHG) mit Jan Eichler, Lukas Polakowski, Sven Ihde und Mandy Ziegel mit gutem Erfolg teil.
Der Schachclub Oranienburg als gastgebender Verein trat mit drei Mannschaften an, ESV Eberswalde mit zwei, je eine Mannschaft schickten der SC Friesen Lichtenberg, der VfB Hermsdorf und Blau-Weiß Leegebruch ins Rennen. Dazu kam eine gemischte Leegebruch/Oranienburger Mannschaft.
Der Sieger wurde in neun Runden ausgespielt, in denen jede Mannschaft gegen jede antrat. Verteidiger des Siegespokals war die erste Mannschaft Oranienburgs mit Stefan Kayser, Carsten Schwenteck, Ekkehard Ellenberg und Ulrich Stegemann. In Runde sieben gewannen die Oranienburger zwar sensationell gegen die mitfavorisierte erste Eberswalder Mannschaft mit 4:0, darunter war auch ein Sieg Stefan Kaysers gegen den amtierenden Landesmeister Eric Rolle, aber schon zuvor hatten sie gegen Hermsdorf verloren. Hermsdorf schlug auch Eberswalde und später Lichtenberg, so dass die Hermsdorfer als einzige Mannschaft alle Spiele gewannen und verdienter Sieger wurden. Oranienburg I wurde Zweiter vor Eberswalde I. Es folgen Oranienburg II, Friesen Lichtenberg und Eberswalde II vor der Jugendmannschaft des LHG.
Das der „Tag des Schachs 2011“ besonders für die Oranienburger/Leegebrucher Jugendlichen sehr erfolgreich war, zeigen auch folgende bemerkenswerte Einzelergebnisse: Die junge Anika Sauer (Leegebruch) gewinnt gegen den erfahrenen Eckhard Gesierich (Oranienburg), Jan Eichler (LHG) gewinn gegen das weit höher dotierte Eberswalder Nachwuchstalent Roy Mirke, der Jugendliche Lukas Polakowski (LHG) besiegt Heinrich Burger (Hermsdorf) und Sven Ihde (LHG) Ekkehard Ellenberg (SCO I).

Sieger des Fritz-Haase-Turniers 2011; v.l. Martin Hamann, Alexander Lawrenz, Heinrich Burger, Thomas Glatthor.
Die genauen Ergebnisse findet ihr hier auf der Seite zum Turnier.
Bri/Vop, 29.8.2011
Turnier zum Tag des Schachs
Auch in Oranienburg wird am Sonntag, 28. August, der bundesweite Tag des Schachs begangen. Neben einem repräsentativen Städteturnier mit Gästen aus Berlin, Eberswalde und Leegebruch, das der Oranienburger Schach-Legende Fritz Haase gewidmet ist, können Nachbarn nicht “kiebitzen”, sondern sich selbst an den Brettern betätigen oder sich von erfahrenen Vereinsspielern Tricks zeigen lassen. Beginn des Turniers, das der Schachclub Oranienburg ausrichtet, ist um 10 Uhr im Bürgerzentrum an der Albert-Buchmann-Straße. Im vorigen Jahr, das auch das 20. Jahr der Gründung des Schachclubs Oranienburg war, erhielten die Oranienburger vom Deutschen Schachbund einen 3. Preis für die gelungene Präsentationdes Schachsports.
Oranienburger Generalanzeiger, 24.8.2011
Eintrag der neuen Satzung und Vorstandswahl abgeschlossen
Mit Eintrag vom 20.07.2011 beim Amtsgericht Neuruppin, Vereinsregister 1232, haben unsere Beschlüsse der Mitgliederversammlung vom 12.05.2011 Rechtskraft erhalten. Die neue Satzung unseres Vereins wurde ohne jegliche Veränderung in der am 12.05.2011 beschlossenen Fassung akzeptiert.
Weiterhin wurden im Vereinsregister eingetragen (nach BGB §26): 1. Vorsitzender Ekkehard Ellenberg, 2.Vorsitzender Frank Scherfke und Finanzbeauftragter Ulrich Stegemann. Weitere gewählte Vorstände sind ohne Eintrag nach BGB §26: Spielleiter Gerhard Großmann, Jugendwart Stefan Kayser, Öffentlichkeitsarbeit Philipp Bringmann.
Eine der wichtigsten Aufgaben des bisherigen Vorstandes wurde mit der neuen Satzung erfolgreich abgeschlossen. Hierfür, aber auch für alle anderen Anstrengungen zur Entwicklung des SCO, gilt dem bisherigen Vorstand unser Dank!
Ekkehard Ellenberg, 23.7.2011
Im Skat besser
Sieben Schachfreunde aus OHV beteiligten sich am nunmehr 20. Offenen Brandenburgischen Seniorenturnier, das wie im Vorjahr vom 21.06. bis 01.07. im polnischen Ostseekurort Miedzyzdroje stattfand. Manfred Kopiske, Peter Krüger und Laszlo Nyikos vertraten den SC Schwante, Hilmar Höhne und Dr. Volkhard Peter den SC Oranienburg. Blau-Weiss Leegebruch war mit Wolfgang Kühne und SF Zehdenick mit Hans-Jürgen Toth am Start. Alle sieben traten im letzten Drittel des qualitativ, und mit 92 Teilnehmern auch zahlenmäßig stark besetzten Turnieres an. Internationales Flair war nicht nur dem Ausrichtungsort, sondern ebenfalls den zwanzig polnischen Teilnehmern sowie einer russischen Spielerin und einem niederländischen Gast zu danken.
Die von vornherein begrenzten Erwartungen der Oberhaveler Schachfreunde wurden weitgehend bestätigt. H. Höhne (92.), und der im Vorjahr groß aufspielende W. Kühne (80.) konnten beim Zieleinlauf nach neun Runden keine besseren Plätze einnehmen als beim Start. Leichte Verschlechterungen gab es bei H.-J. Toth (91. Platz) und L. Nyikos (73.). P. Krüger konnte sich vom 74. Startplatz auf Rang 69 vorarbeiten, M. Kopiske wurde 64. (Startrang 63). Wesentlich verbessern konnte sich V. Peter, der von Platz 64 startete und auf Rang 47 einkam, die angestrebten 4,5 Punkte aus 9 Partien erreichte und noch dazu einen Kategorienpreis errang. Im Rahmenprogramm fand ein Skatturnier statt. Da allerdings trumpften die Oberhaveler mit Manfred Kopiske als Sieger, Dr. Volkhard Peter als Drittem und Peter Krüger als Fünftem richtig auf.
Schachurlauber aus OHV v.l. H.J.Toth, M.Kopiske, V.Peter, H.Höhne, W.Kühne, P.Krüger.
Vop, 2.7.2011
Pokalkrimi in Potsdam
Die diesjährige Finalrunde um den Landespokal der Schachmannschaften fand am 18.06.2011 in Potsdam statt. Aus den Vorrunden hatten sich der Gastgeber SC Empor Potsdam, USC Viadrina Frankfurt/Oder, SG Blau Gelb Hosena und der SC Oranienburg qualifiziert.
In der ersten Runde des Tages siegten der SC Empor Potsdam gegen USC Viadrina Frankfurt und der SC Oranienburg gegen SG Blau Gelb Hosena. Das nachfolgende Spiel um den 3. Platz entschieden die Schachfreunde aus Hosena für sich, weil die Mannschaft von USC Viadrina nach dem Ergebnis von 2:2 nicht mehr zum Stichkampf im Blitzschach antrat.
Das Finale zwischen Potsdam (Oberliga Nord/Ost) und Oranienburg (Landesliga BB) verlief sehr spannend. Der Oranienburger Vierer mit Michael Ermitsch, Ekkehard Ellenberg, Stefan Kayser und Klaus-Dieter Heckert erkämpfte mit 4 Remis ein 2:2. Auch der erste Stichkampf im Blitzschach endete 2:2. So musste ein zweiter Stichkampf entscheiden. Erst hier setzte sich der klare Favorit SC Empor Potsdam knapp und mühevoll mit einem 2,5:1,5-Sieg gegen die Mannschaft des SC Oranienburg durch.
Die Mannschaften von Potsdam und Oranienburg sind damit für die Teilnahme an den Wettkämpfen um den Deutschen Pokal der Schachmannschaften qualifiziert. Ein toller Erfolg für Oranienburg!
Landespokalfinalist SCO v.l. S.Kayser, E.Ellenberg, M.Ermitsch, K.-D.Heckert
Ekkehard Ellenberg, 19.6.2011
Oranienburger Höhenflüge bei Leegebrucher Himmelfahrt
Fast in Mannschaftsstärke trat eine bunt gemischte SCO-Truppe beim Leegebrucher Himmelfahrtsturnier im Schnellschach an: Aus der ersten Mannschaft Carsten Schwenteck und Uli Stegemann, aus der zweiten Henry Oelmann und Richard Pfeiffer, aus der dritten Volkhard Peter und Ralf Sawinsky und aus der vierten Thomas Weidner. Am Ende der sieben Runden hatten drei einen Höhenflug vollbracht: Carsten Schwenteck mit Platz 2 in der A-Gruppe, Uli Stegemann mit Platz drei in dieser Gruppe und Henry Oelmann. In der abschließenden Runde gelang Uli Stegemann ein sensationeller Sieg gegen den hochfavorisierten Gewinner des Vorjahres und in der vergangenen Saison mehrfach in der 1. Bundesliga bei Nickelhütte Aue eingesetzten Ralf Schnabel. Durch diesen Erfolg ermöglichte Uli Stegemann es Henry Oelmann, auf der Ziellinie den über allen anderen Wertungen schwebenden Pokal des Bürgermeisters für den Gesamtsieger des Turniers mit 6/7 zu erringen. Ralf Schnabel blieb mit 5,5/7 als „Trostpreis“ der erste Platz in der A-Gruppe vor den punktgleichen Carsten und Uli.
Vop,10.06.11
Oranienburger Oldies mit Schrumpfteam erfolgreich
Bei den Mannschaftsmeisterschaften der Senioren im Schnellschach des Landes Brandenburg am 14. Mai in Eberswalde bestanden neun der zehn teilnehmenden Mannschaften wie vorgesehen aus vier Spielern. Nur der Schachclub Oranienburg begann das Turnier mit einer Dreiermannschaft. Immer in der Hoffnung, der vierte Spieler, der auch noch an Brett 1 spielen sollte, würde schon noch eintreffen. Aber das geschah nicht, weil der Spitzenmann Sonnabend und Sonntag als Spieltag verwechselt hatte. So hatte die Oranienburger Rumpfmannschaft zu Beginn jeder der neun Runden bereits einen Punkt verloren. Vor dem Hintergrund dieses schweren Handicaps ist der schließlich ganz knapp erkämpfte dritte Platz von Manfred Schulz, Volkhard Peter und Norbert Grabowski das denkbar beste Ergebnis. Die Meisterschaft wurde von einer Auswahl des Spree-Neiße Kreises mit 15:3 Punkten vor der ersten Mannschaft des USV Potsdam mit 14:4 Punkten gewonnen. Der SC Oranienburg erreichte 12:6 Punkte und wurde nur durch die bessere Feinwertung vor dem punktgleichen Vorjahressieger ESV Eberswalde I Dritter.
Wenn man die durch drei Spieler des SCO erreichten 12 Mannschaftspunkte hochrechnet, wäre bei voller Besetzung der Kampf um den Titel möglich und wahrscheinlich gewesen.
Die hervorragende Mannschaftsleistung war nur durch überdurchschnittlich gute Einzelergebnisse zu erreichen. Norbert Grabowski (Brett 4) ging mit acht Siegen und einem Remis als punktbester Spieler des gesamten Turniers hervor. Volkhard Peter (Brett 3) belegte in dieser inoffiziellen Wertung mit sieben von neun möglichen Punkten Platz 6 und Manfred Schulz (Brett 2) erreichte mit 5 Punkten ein überdurchschnittliches Ergebnis. Zu beachten ist dabei, daß die Spielstärke der Gegner in Richtung der vorderen Bretter zunahm und deshalb die unterschiedliche Punktzahl der Oranienburger Ausdruck ihrer etwa gleichwertigen Leistung war.
Die Dreiermannschaft des SCO v.L. M.Schulz, V.Peter, N.Grabowski.
Vop, 15.5.11
Fliegender Wechsel im Vorstand
Charakteristisch für den „fliegenden Wechsel“ ist, daß er in der Vorwärtsbewegung stattfindet. In diesem Sinne, in der Vorwärtsbewegung des Vereins, übergab der bisherige Vorsitzende des Schachclubs Oranienburg, Gerhard Großmann, in der Wahlversammlung am 12. Mai die Veranwortung für die Führung des Vereins an Ekkehard Ellenberg weiter.
Gerhard Großmann konnte in seinem Rechenschaftsbericht neben einer positiven Bilanz für das Berichtsjahr zugleich ein erfolgreiches Resümee der vergangenen fünf Jahre ziehen, in denen er den Vereinsvorsitz innehatte. 2006 war die erste Mannschaft aus der Landesliga abgestiegen, die zweite bewegte sich im Mittelfeld der Regionalliga und die dritte spielte in der Regionalklasse. In der abgelaufenen Saison 2010/2011 war der Schachclub mit je einer Mannschaft in allen vier Spielklassen des Landes – Landesliga, Landesklasse, Regionalliga und Regionalklasse – vertreten. Dazu mit einer fünften Mannschaft in der regional organisierten Havellandklasse. Die Saisonziele wurden erreicht und von der vierten Mannschaft mit dem Aufstieg zur Regionalliga sogar übererfüllt. Ein Höhepunkt im Leben des Vereins war das zwanzigjährige Jubiläum im September des Vorjahres. Der Verein konnte seine Mitgliederzahl in den vergangenen fünf Jahren zwar von 30 auf knapp 50 erhöhen, dennoch wurde schon in der vergangenen Saison – auch wegen einiger unvorhersehbarer Ausfälle – die Spielerdecke ziemlich dünn und so wird es auch in der kommenden Saison sein.
Auch deshalb spielte im Rechenschaftsbericht und in der lebhaften Diskussion die Nachwuchsarbeit und die systematische Einbeziehung der zum Verein gehörenden Jugendlichen in den Punktspielbetrieb eine dominierende Rolle. Auch für den erneuerten Vorstand wird die Nachwuchsarbeit ein Schwerpunkt bleiben. In seinen Schlußbemerkungen wies der neue Vorsitzende Ekkehard Ellenberg auch auf zwei „Sommerevents“ hin: Am 18. Juni findet die Finalrunde im Mannschaftspokal des Landes statt. Der SCO hat sich dafür qualifiziert und um die Ausrichtung beworben. Am 28. August begeht der Verein den bundesweiten „Tag des Schachs“ mit einem Mannschafts-Schnellschachturnier.
Zum neuen Vorstand gehören Frank Scherfke als Stellvertreter und Ulrich Stegemann als Finanzbeauftragter. Dem Vorstand gehören weiter an Gerhard Großmann, Philipp Bringmann und Stefan Kayser.
Der neue Vorsitzende E. Ellenberg bei seinem Schlußwort, neben ihm die Vorstandsmitglieder U. Stegemann (l) und P. Bringmann
Vop, 14.5.2011
Sieg im Wettbewerb um den Landespokal
Dem Schachclub Oranienburg gelang am 17.04.2011 in der laufenden Pokalmeisterschaft des Landes Brandenburg ein Sieg mit 2,5:1,5 Punkten gegen den USV Potsdam. Nach längerer Krankheit stand Klaus-Dieter Heckert wieder zur Verfügung und erzielte einen souveränen Sieg für den SCO. Danach folgte ein Remis von Stefan Kayser in komplizierter Stellung. Der SC Oranienburg führte nach zwei von vier Partien also 1,5:0,5, war aber noch keinesfalls auf der Siegesstraße. Die nachteilige Stellung von Ekkehard Ellenberg, veranlasste Michael Ermitsch am 1. Brett bei leicht besserer Stellung das Risiko zu erhöhen, um die Chance zu haben, den noch fehlenden vollen Punkt zu erkämpfen. Das ging aber nach hinten los und führte zum schnellen Verlust der Partie. Nun hätte dem USV beim Stand von 1,5:1,5 und Wertungsvorteil ein Remis an Brett 2 aus vorteilhafter Stellung zum Gesamtsieg gereicht. Aber der Vorteil verführte zum Übermut, so daß Ekkehard Ellenberg die leichtfertige Endspielführung seines Gegners sogar zum Sieg nutzen konnte. Damit hat der SC Oranienburg die Endrunde um den Landespokal erreicht.
E.Ellenberg/Vop, 18.4.2011
Umkämpftes Finale
Alle Spiele der Oranienburger Schachmannschaften in der Landesliga, der Landesklasse (Nord) und der Regionalliga (Nord) zum Saisonfinale in den Spielklassen des Landes Brandenburg waren hart umkämpft. Das Saisonsziel für alle drei Mannschaften hieß: Klasse halten, nicht absteigen. Obwohl dieses Ziel bereits vor dem letzten Spieltag erreicht war, wurde die dünne Spielerdecke des Schachclubs so hin- und hergezogen, das zwar keine Mannschaft in bester Besetzung, aber immerhin jede mit voller Spielerzahl und gut motiviert zum Finale antreten konnte.
Landesliga
Zum letzten Spiel der Landesligasaison hatte die erste Mannschaft des Schachclubs Oranienburg die befreundete Mannschaft vom ESV Eberswalde zu Gast. Einige Spieler kennen sich gut aus vielen Duellen und so war es nicht verwunderlich, das bereits nach wenigen Zügen die Spieler Ekkehard Ellenberg und Stefan Kayser an den Brettern 1 und 2 mit ihren Gegnern ein schnelles freundschaftliches Remis vereinbarten. Aber nicht alle Spieler waren so friedlich gestimmt. Gerade die aufstrebenden Jungtalente Roy Mirke und Nick Müller beim ESV wollten zeigen, dass sie zurecht in der ersten Mannschaft spielen. Zuerst aber musste Uli Stegemann die Überlegenheit seines erfahrenen Gegners anerkennen. Später folgten weitere, ausgekämpfte Remis von Jens Spittler, Carsten Schwenteck (gegen Nick Müller) und Georg Billing. Dann verlor Henry Oelmann gegen den jungen Roy Mirke. Zum Schluss spielte noch das Oranienburger Talent Jan Eichler. Er kämpfte lange um den Sieg, musste sich am Ende aber doch mit einem halben Punkt begnügen. Somit stand die 3:5 Niederlage nach knapp 4 Stunden Spielzeit fest. Der SCO I belegt somit den 8. Platz in der Tabelle. Das Saisonziel - nicht abzusteigen - wurde souverän bereits nach 3 Spieltagen erreicht. Danach war die Luft etwas heraus. Ab der 6. Runde fehlten dann auch 2 Stammspieler für den Rest der Saison, was sich auch teilweise in den Ergebnissen niederschlug. Einen großartigen Einstand hatte Jan Eichler, der bei seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft immerhin 4,5 von 5 möglichen Punkten holte und sich somit nachdrücklich für einen Stammplatz in der nächsten Saison empfahl.
Landesklasse (Nord)
Obwohl es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, lieferten sich die zweiten Mannschaften des Gastes USV Potsdam und vom SC Oranienburg zum Saisonabschluss einen spannenden Kampf. Erst nach knapp 3 Stunden gab es mit Remis von Martin Hannemann und Wolfgang Meier die ersten Ergebnisse. Dann riskierten Gerhard Großmann und Bernd Rast etwas zu viel und verloren prompt. Nach einem weiteren Remis von Richard Pfeiffer sah es zwischenzeitlich nach einem klaren Sieg der Gäste aus, bevor Robert Wetzker und Karlheinz Kaufmann mit schönen Siegen ausglichen. Als letzter kämpfte Thomas Melerowicz noch am 1. Brett. Doch mehr als ein Unentschieden zum alles in allem gerechten 4:4 Endergebnis sprang nicht heraus. Insgesamt gesehen, war es für die „Zweite“des SCO eine ordentliche Saison in der Landesklasse.
Regionalliga (Nord)
Wie der SCO III konnte auch die gastgebende Mannschaft der TSG Neuruppin II in der abgelaufenen Saison selten ihre Stammmannschaft aufbieten. So trafen zwei „Überraschungsmannschaften“ aufeinander, zwar mit jeweils acht Spielern aber davon jeweils nur vier aus dem ersten Achter. Nach vier gespielten Partien führte der SCO nach Siegen von J. Engberg und L. Polakowski sowie Remis von V. Dubrovin und F. Scherfke überraschend mit 3:1. Dafür sah es aber an den übrigen vier Brettern überwiegend nach Verlust aus. Und so kam es in den Partien von V. Peter, M. Schulz und I. Disterheft auch. Nur R. Sawinsky konnte seine Partie noch zum Sieg wenden und rettete damit das Mannschaftsunentschieden. Eine wechselhafte Saison mit einer zumeist ersatzgeschwächten Mannschaft, in der das Klassenziel – Nichtabstieg – erreicht wurde.
Havellandklasse
Am 03. April war auch die 5. Mannschaft des SCO im Einsatz. Sie gewann in der Finalrunde A der Havellandklasse in Leegebruch gegen die dortige „Dritte“ von Blau-Weiss mit 3:1. H. Höhne und S. Ihde gewannen, E. Gesierich und D. Goepel spielten Remis.
Aktueller Tabellenstand als PDF
Vop, 4.4.2011
Jan Eichlers vierter Streich
Der jüngste regelmäßig in den Männermannschaften des Schachclubs Oranienburg eingesetzte Spieler ist Jan Eichler (17). Nachdem er seinen Stammplatz in der dritten Mannschaft (Regionalliga) für einen Einsatz in der „Ersten“ (Landesliga) aufgab, hat er dort alle vier Partien gewonnen. Der achte und vorletzte Spieltag in Landesliga, Landesklasse und Regionalliga (die Regionalklasse hat ihre Punktspielsaison bereits beendet) brachte einzelnen Spielern des Schachclubs, wie Jan Eichler, gute und beachtenswerte Ergebnisse, aber für alle drei Mannschaften deutliche Niederlagen. Mit klaren Nachteilen in der Spielstärke wegen des Ausfalls mehrerer Stammspieler konnte bei der zweiten und dritten Mannschaft kaum etwas anderes erwartet werden, währen bei der „Ersten“ wenigstens die Hoffnung auf mehr bestand.
Landesliga
Am Sonntag reiste die erste Mannschaft des Schachclubs Oranienburg nach Lübbenau zum vorletzten Spiel dieser Saison. Dieses Mal mussten drei Stammspieler ersetzt werden, was nicht ohne Folgen bleiben sollte. Am Dienstag war die Gaststätte mit dem Spiellokal der Lübbenauer abgebrannt. Die kurzfristige Änderung der Räumlichkeiten wirkte sich allerdings nicht negativ auf die Spielstärke der Heimmannschaft aus. Bei den Oranienburgern folgte dem Remis von Stefan Kayser an Brett 2 verlorene Spiele von Henry Oelmann, Torsten Hannemann, Carsten Schwenteck und Uli Stegemann. Damit stand die Mannschaftsniederlage bereits nach 5 Partien fest. Die guten halben Punkte von Jens Spittler und Ekkehard Ellenberg, sowie Jan Eichlers vierter Sieg bei seinem vierten Einsatz konnten daran nichts mehr ändern. Am Ende stand mit dem 2,5 : 5,5 ein deutlicher Sieg für Lübbenau fest.
Landesklasse (Nord)
Der Auswärtsgegner der „Zweiten“ des SCO, Rochade Potsdam, war eigentlich Favorit für den Aufstieg in die Landesliga und ohne Zweifel die kampfstärkste und turniererfahrenste Mannschaft in der Landesklasse-Nord. Anerkennenswert, wie Th. Melerowicz, W. Fiß und N. Grabowski gegen ihre höher eingeschätzten Gegner dagegen hielten und sicher Remis spielten. Mit viel Kampfgeist kamen B. Rast und G. Großmann ebenfalls zu halben Punkten. Etwas unglücklich verlor der junge M. Hannemann und auch der nach krankheitsbedingter Pause erstmals wieder mitwirkende R. Pfeiffer hatte bis zu seinem schweren Patzer Remisaussichten. Von R. Witthuhn musste man mehr erwarten. Mit seinem blitzartigen romantischem Kaffeehausstil wurde er klassisch ausgekontert. Mannschaftsergebnis: 5,5 : 2,5 für Potsdam.
Regionalliga (Nord)
Nur an den Brettern von J. Engberg und M. Schulz war beim Heimspiel der „Dritten“ des SCO gegen den Schachclub Rathenow in etwa die gleiche Spielstärke der Kontrahenten gegeben. An allen anderen Brettern waren die Rathenower deutlich stärker einzuschätzen. J. Engberg und M. Schulz spielten Remis. Unter den gegebenen Bedingungen sind die Remis der Oranienburger K.-H. Kaufmann, F.Scherfke und I.Disterheft sehr positiv zu bewerten. Remischancen hatten auch V.Peter und R. Sawinsky, verloren ihre Partien jedoch nach zähem Kampf im Endspiel. V.Dubrovin stand bald auf verlorenem Posten. Endergebnis 2,5 :5,5.
Aktueller Tabellenstand als PDF
Vop, 22.3.2011
Günter Schön ist tot
Am 05. März ist er gestorben. Er war ein Sportler durch und durch: Früher Leichtathlet und auf den mittleren und langen Strecken zu Hause, später Triathlet mit aufwendigem Training und Wettkämpfen bis jenseits der 65. Nichtraucher, gesunde Ernährung, kein Gramm zuviel. So wie Günter mit Anfang 60 aussah, sehen viele mit 45 nicht mehr aus. Und er war ehrgeizig! Das galt auch für seine zweite oder eigentliche sportliche Liebe, das Schach. Das bekamen wir auch im eigenen Verein zu spüren, wenn er topfit als „ausgeruhter Rentner“ den anderen das Leben schwer machte. Ob sie Schwenteck, Hannemann oder Großmann hießen. Je länger eine Partie dauerte, um so stärker wurde Günter! Vor eineinhalb Jahren besiegte er, damals an Brett 8 der dritten Mannschaft spielend, im Vereinsturnier das Spitzenbrett unserer „Ersten“, Michael Ermitsch.
Als Gründungsmitglied des Schachclubs Oranienburg gehörte Günter Schön die meiste Zeit zum Stamm der II. Mannschaft. Er war Mannschaftsleiter, Spielleiter, Vorstandsmitglied. Er war nicht immer bequem, aber immer authentisch. Seine Kämpfernatur und sein starker Wille, gepaart mit beinahe jugendlichem Temperament, zeichneten ihn als einen der streitbarsten Kameraden aus, wenn es um die Sache ging: seinen Verein.
Umso erschreckender für alle, die ihn zwei Jahrzehnte oder auch nur einige Zeit so gekannt haben, war zu sehen, wie er gegen einen brutalen und unbarmherzigen Gegner in kurzer Zeit seinen letzten Kampf verlor.
Wir danken Günter für die vielen Jahre, für unzählige kämpferische Partien, einfach dafür, dass er immer da war, wenn er gebraucht wurde. Noch wenige Wochen vor seinem Tod spielte er in der IV. Mannschaft seine letzte Partie... Wir werden ihn nie vergessen!
Günter Schön nach überstandener schwerer Operation zurück am Brett.
Gerhard Großmann,9.3.2011
Oranienburg IV ist Staffelsieger
„Halb und halb“ könnte das Resümee des Schachclubs Oranienburg zum siebten Spieltag am 27.02. sein: Die erste und dritte Mannschaft verloren, die zweite und vierte gewannen. Die etwas dünne Spielerdecke des SCO reichte diesmal vorne und hinten nicht. Alle Mannschaften mussten ersatzgeschwächt antreten. Das wichtigste Ergebnis aber ist der Abschluss der Punktspielsaison in der Regionalklasse mit dem Sieg der vierten Mannschaft des SCO in der Staffel Nord/West. In den anderen Spielklassen folgen zwei weitere Spieltage.
Landesliga
Am 7. Spieltag der Landesliga hatte
Landesklasse (Nord)
Wenn es zu Hause gegen den Tabellenletzten aus dem kleinen Schenkenberg geht, sollte eigentlich ein Sieg vorprogrammiert sein. Das Problem war aber, dass die „Zweite“ des SCO an ihren ersten 5 Brettern 4 Spieler ersetzen musste. Für die dadurch an die vorderen Bretter nachrückenden Spieler kam es darauf an, dagegen zu halten und für die Ersatzspieler an den hinteren Brettern, möglichst voll zu punkten. Durch die schnellen Siege von N.Grabowski und R.Witthuhn konnte sich so G.Großmann, diesmal Brett 1, ein Remis erlauben. 2,5:0,5 nach 2 Stunden war ein Auftakt nach Maß. Nach einer weiteren Stunde konnten M. Hannemann und B. Rast ihre überlegenen Stellungen in Siege ummünzen. Einem sicheren Remis von W. Fiß folgten souveräne Siege von W.Meier und R.Wetzker. Das 7:1 gegen die sympathischen, aber letztlich doch überforderten Gäste entsprach vollkommen den Spielanteilen.
Regionalliga (Nord)
Schon vor dem Spiel war klar, dass die Premnitzer Gastgeber ihre nahezu letzte Chance im Kampf gegen den Abstieg gegen die auch noch abstiegsbedrohten Spieler vom SCO III energisch nutzen würden. Dabei half ihnen, dass sie sich in Stammbesetzung gegen die wiederum ersatzgeschwächten Oranienburger an die Bretter setzen konnten. Für die Anspannung auf beiden Seiten sprach, dass nach der Hälfte der Spielzeit noch keine einzige Partie beendet war. Eine Stunde später stand es nach Remis von J. Engberg (Brett 1) und M. Schulz (Brett 5) und Niederlagen an den Brettern 7 und 8 bereits 3:1 für den Gastgeber. Einem Remis an Brett 3 folgten Niederlagen von F.Scherfke und V.Peter. Der späte Sieg von R.Sawinsky nach 5 Stunden Spielzeit war lediglich noch Kosmetik. 5,5:2,5 für die Premnitzer.
Regionalklasse (Nord/West)
Obwohl ein Brett nicht besetzt werden konnte, reiste die „Vierte“ frohen Mutes zum Saisonabschluss zum Spitzenreiter, der „Zweiten“ des Potsdamer Vereins Rochade West. Das Saisonziel war mit dem Erreichen eines sicheren Aufstiegsplatzes schon vor dem Spiel mehr als erfüllt. Schnellen Siegen an den Brettern 6 und 8 folgte ein Remis des Mannschaftsleiters B.Roquette. Nach einem Remis von P. Bringmann und schließlichem Verlust der Partie von K. Materka und einem Zwischenstand von 3,5:3,5 musste die Auseinandersetzung an Brett 1 entscheiden. Alle Oranienburger fieberten mit, ob P. Müller seinen leichten Vorteil zum Sieg nutzen konnte. Es gelang und damit die Überraschung eines Auswärtssieges beim bisherigen Spitzenreiter und der Staffelsieg.
Aktueller Tabellenstand als PDF
Vop, 28.2.2011
Unentschieden in der Havellandklasse
In der Finalgruppe A der Havellandklasse erreichte Oranienburg V gegen den Tabellenführer, die Brieselanger Schachfüchse, ein respektables Unentschieden. Die Wettkämpfe der Havellandklasse werden an vier Brettern ausgetragen. Die beiden Punkte zum 2:2 holten für die Oranienburger Frank Scherfke und der schon etwas reifere Neueinsteiger Hilmar Höhne in seinem zweiten Einsatz für den Schachclub.
Vop, 21.2.2011
Hannemann geh Du voran
Das jedenfalls war die Devise der zweiten Mannschaft des Schachclubs Oranienburg (SCO) am vergangenen Wochenende. Vater Torsten Hannemann und Sohn Martin retteten ihrer Mannschaft mit Siegen maßgeblich das Unentschieden. Ehrenvoll auch das Mannschaftsunentschieden der „Ersten“ und die Siege der dritten und vierten Mannschaft am vergangenen Punktspielwochenende.
Landesliga
Am 6. Spieltag musste die 1. Mannschaft des SCO nach Cottbus zum klar favorisierten ESV Lok RAW reisen. Der lange Anfahrtsweg der Oranienburger und ein DWZ - Vorteil an allen acht Brettern sprachen klar für die Cottbusser. Umso erfreulicher waren deshalb die beiden Remispartien an Brett 1 und 2. Hier konnten Ekkehard Ellenberg und Stefan Kayser gegen ihre deutlich stärkeren Gegner punkten. Auch die 3. Partie im „Oberhaus“ an Brett 4 endete unentschieden. Hier hatte Georg Billing sogar die Chance auf den vollen Punkt, was aber erst beim Analysieren der Partie im Nachhinein bemerkt wurde. Die Waage neigte sich zugunsten der Cottbuser als Uli Stegemann zum ersten Mal in dieser Saison seine Partie verlor. Nachwuchstalent Jan Eichler gewann aber an Brett 8 seine Partie gegen einen deutlich höher dotierten Gegner und stellte damit das Mannschaftsunentschieden wieder her. Durch einen Sieg von Carsten Schwenteck an Brett 5 ging der SCO sogar wieder in Führung. Bei 3,5 Punkten fehlte jetzt nur noch ein halber Punkt zum Unentschieden. An den beiden vergangenen Spieltagen gelang es den Oranienburgern nicht, diesen halben Punkt noch zu holen. Aber diesmal sollte es klappen. Nach fast 6 Stunden gelang dem ins Team gerückten Henry Oelmann ein Remis. Die Niederlage von Jens Spittler fiel dann nicht mehr so arg ins Gewicht.
Landesklasse (Nord)
Hilfe, holt mich hier raus! So oder ähnlich klang es am Telefon als Richard Pfeiffer seine Mannschaftskollegen bat, ihn aus dem Regionalzug auszulösen, weil er die Brieftasche zu Hause vergessen hatte. Vor dem Spiellokal in Schwedt „krachte“ es dann noch bei einem Rückfahrfahrtversuch von Torsten Hannemann zwischen ihm und dem hinter ihm fahrenden Thomas Melerowicz. Zu Schaden kam glücklicherweise niemand. Auf die Art und Weise hatte die „Zweite“ aber genügend Adrenalin getankt, um dem gastgebenden Tabellenführer, dessen Spieler durchweg in „SF Schwedt“-T-Shirts Teamspirit demonstrierten, Paroli zu bieten. Siegen von Torsten und Martin Hannemann sowie einem vollen Punkt von Bernd Rast standen teils unnötige Niederlagen der „Pechvögel“ Thomas Melerowicz und Richard Pfeiffer sowie von Rainer Witthuhn entgegen. Trotzdem war sogar ein Sieg für die Havelstädter drin, denn sowohl Gerhard Großmann als auch der nach längerer Schachabstinenz wieder mitwirkende Robert Wetzker standen klar besser, konnten aber ihren Vorteil nicht verwerten. Ihre Remis ergaben ein Mannschaftsunentschieden 4:4.
Regionalliga (Nord)
In ihrem Heimspiel gegen SC Empor Potsdam III hielt die Mannschaft im Unterschied zu vorangegangenen Spielen hinten dicht. Die Remis von F. Scherfke und I. Disterheft an den Brettern 7 und 8 bildeten mit den fast schon zur Gewohnheit gewordenen Siegen von J.Engberg (Brett 1) und M.Schulz (Brett 5) und dem unerwarteten Erfolg von V.Peter (Brett 3) den Grundstein für den Mannschaftssieg. Remis gegen starke Gegner steuerten N.Grabowski, K.-H. Kaufmann sowie W. Meier an den Brettern 6, 4 und 2 zum 5,5:2,5 Mannschaftserfolg bei.
Regionalklasse (Nord-West)
Das vor der Saison für fast unglaublich Gehaltene ist geschehen: Die vierte Mannschaft des Schachclubs Oranienburg hat sich die Aufstiegsberechtigung zur Regionalliga erkämpft. Und das bereits am vorletzten Spieltag der Regionalklasse, die nur sieben Spieltage (neun sind es in den anderen Spielklassen) umfasst.
Sicher gestellt wurde das durch einen klaren Sieg im Heimspiel gegen SC Potsdam IV. Beide Mannschaften traten mit 7 Spielern an die Bretter. Brett 1 ging kampflos an P. Müller, Brett 2 ebenso kampflos an Empor. Für die Oranienburger ging es nach dem letzten Durchhänger gegen den Lokalrivalen Leegebruch nun um alles oder nichts. Ein Sieg und der Aufstieg ist ganz nahe. Die Gemüter konnten sich jedoch bald beruhigen. In der chronologischen Reihenfolge T. Weidner gegen den jüngsten Potsdamer, P.Mutschmann und V. Dubrovin konnten an den hinteren Brettern recht schnell 3 Siege zum 4:1 „Halbzeitstand“ verbucht werden. Dann verlor E. Gesierich, bevor Mannschaftsleiter B. Roquette den nächsten vollen und schließlich K. Materka noch einen halben Punkt zum 5,5:2,5 beisteuerte. Nach dem die Niederlagen der ärgsten Verfolger Leegebruch und Wittstock am Abend des Spieltages bekannt wurden, stand fest: Der SCO IV kann von einem Aufstiegsplatz in die Regionalliga nicht mehr verdrängt werden.
Aktueller Tabellenstand als PDF
Bei seinem zweiten Einsatz in der "Ersten" holte "Ersatzmann" Jan Eichler den zweiten Sieg.
Vop, 7.2.2011
Schöne Meisterschaft – verdienter Sieger
Die Spannweite der Teilnehmer an der OHV-Kreismeisterschaft im Schach vom 21.01.-23.01. reichte vom 75-jährigen Wolfgang Kühne bis zur 10-jährigen Annika Sauer und dem 11-jährigen Nils Kullak (alle Leegebruch). Die drei machten ihre Sache auch ganz gut: Der „oldie“ ging mit einem leichten Plus aus dem Rennen, während Annika und Nils sich in der Endabrechnung um jeweils drei Plätze im Vergleich zu ihrem Startrang verbesserten (von 18 auf 15 Annika und von 17 auf 14 Nils). Auch in einer inoffiziellen Liste der größten Wertzahlverbesserungen (DWZ) hatten die beiden Jüngsten nach dem Kreismeister die größten Zuwächse.
Von den schachspielenden OHV-Vereinen waren Oranienburg, Leegebruch und Zehdenick gut vertreten. Leider fehlten trotz halber Zusage Schachfreunde aus Schwante.
Eröffnet wurde die Meisterschaft von der attraktiven Bianca Rippchen vom Kreissportbund, so dass es neben der gelungenen Organisation und der rundum positiven Stimmung auch von daher eine schöne Meisterschaft war.
Nach einigen Absagen in letzter Minute kämpften schließlich 18 Schachfreunde in fünf jeweils maximal dreistündigen Runden um den Titel.
Souveräner Sieger wurde mit vier gewonnenen Partien und einem Remis Henry Oelmann vom SCO. Das war ihm zwar zuzutrauen gewesen, kam aber doch etwas unerwartet, denn er startete vom Startrang 7 in das Turnier. Zweiter wurde nach einem Sieg in der Schlussrunde Ulrich Stegemann mit 4 Punkten vor Carsten Schwenteck mit 3,5. Beide ebenfalls vom SCO.
Titelverteidiger und Ranglistenerster Ekkehard Ellenberg (SCO) führt die „Verfolgergruppe“ mit jeweils drei Punkten an. Hier entschied eine Feinwertung über die weitere Reihenfolge. Jens Spittler (SCO) auf Rang fünf folgte Ronald Witt (Zehdenick). Ebenfalls drei Punkte brachten Gerhard Großmann, Volkhard Peter und Jan Eichler (alle SCO) auf die Plätze sieben bis neun.
Für die meisten Überraschungen sorgte neben dem neuen Kreismeister der 17-jährige Jan Eichler vom gastgebenden Schachclub. Gegen die weit höher dotierten Carsten Schwenteck und Ronald Witt erreichte er jeweils Remis, verlor aber unerwartet gegen Wolfgang Kühne.
Vop, 24.1.11
Weitere Informationen und Bilder sind auf der Turnierseite zu finden.
In die zweite Halbzeit gestolpert
Mehr schlecht als recht starteten die ersten drei Mannschaften des Schachclubs Oranienburg am 16. Januar in die zweite Halbzeit der Punktspielsaison 2010/2011. Die vierte Mannschaft nahm bereits das letzte Drittel in Angriff, stolperte aber auch. Während zwei der vier Niederlagen gegen favorisierte Gegner nicht unerwartet zustande kamen (erste und dritte Mannschaft), konnte bei der zweiten und vierten mehr erwartet werden.
Landesliga
Die erste Mannschaft des SCO musste nach der Weihnachtspause am 5. Spieltag der Landesliga zum Aufstiegsanwärter Nummer Eins nach Neuruppin reisen. Aber so leicht wollte man es dem hohen Favoriten mit seinen 5 Titelträgern (Internationale Meister –IM und Fidemeister –FM) auch nicht machen, obwohl mit Klaus-Dieter Heckert ein Stammspieler kurzfristig verhindert war. Zum eigenen Erstaunen legte Oranienburg los wie die Feuerwehr. Nach nur 25 Minuten trennte sich an Brett 3 Stefan Kayser remis vom IM Ralf Schöne. Noch besser machte es Uli Stegemann an Brett 7. Er brauchte zwar 35 Minuten, aber dann gab sein Gegner auch schon auf. Die Führung sollte eine Weile halten, denn Georg Billing an Brett 5 gegen FM Heuer und Michael Ermitsch an Brett 1 gegen FM Adam Popovics, der mit einer großmeisterlichen Wertzahl (DWZ) von mehr als 2400 Punkten aufwartet, konnten ihre Partien unentschieden gestalten. Dann erwischte es an Brett 6 allerdings den Mannschaftskapitän Carsten Schwenteck. Er unterlag gegen FM Simon, aber dafür konnte der junge Ersatzspieler Jan-Christoph Eichler an Brett 8 seinen deutlich höher dotierten Gegner besiegen. Jetzt hatte Oranienburg bei zwei noch offenen Partien schon 3,5 Punkte. Leider gelang der erhoffte halbe Punkt zum Mannschaftsremis weder Ekkehard Ellenberg an Brett 2 gegen IM Berebora noch an Brett 4 Jens Spittler. Damit musste eine weitere knappe 3,5:4,5 Niederlage in dieser Saison eingesteckt werden.
Landesklasse (Nord)
Der bisherige Tabellenstand (Oranienburg II auf Platz 2 und Eberswalde II auf Platz 7) täuschte etwas, denn beide Kontrahenten haben etwa die gleiche Spielstärke. Die Oranienburger gingen voll offensiv in dieses Auswärtsspiel. Aber es gibt Tage, da geht fast alles schief. Zunächst übersah Dr. T. Melerowicz eine bessere Fortsetzung und willigte in das Remis ein. G. Großmann wollte es gegen einen ehemaligen Oberligaspieler besonders gut machen und wurde klassisch ausgekontert. Dafür blitzte R. Witthuhn seine junge Gegnerin nieder und gewann bereits zum fünften Mal in Folge. Doch dann war der Wurm drin. T. Hannemann am Spitzenbrett übersah eine relativ einfache Remisfortsetzung und verlor ebenso wie W. Fiß, der sogar eine Gewinnstellung verdarb. Auch R. Pfeiffer konnte seine bessere Stellung nicht verwerten und musste ins Remis einwilligen. Mannschaftsleiter B. Rast lehnte mehrere Remisangebote ab, setzte alles auf eine Karte und verlor. Als letzter kämpfte noch W. Meier, aber in völlig unübersichtlicher Stellung verlor er nach Zeit. Mit 2:6 fiel die Niederlage unerwartet deutlich aus.
Regionalliga (Nord)
Die dritte Mannschaft musste auf drei Spieler aus ihrem ersten Achter verzichten. Damit stand sie im Heimspiel gegen ihren ohnehin favorisierten Gegner aus Nauen von vornherein auf ziemlich verlorenem Posten. Die Niederlage fiel mit 3:5 sogar ziemlich knapp aus und wenn Dr.V. Peter nach einem schweren Patzer seines Gegners nicht Sekunden später nach Zeit verloren hätte, war sogar ein Mannschaftsunentschieden möglich. Hervorzuheben sind die Siege von J. Engberg und N. Grabowski sowie das Remis von K.H. Kaufmann. Ein weiteres Remis steuerte M. Schulz bei; F. Scherfke, V. Dubrovin und D. Goepel verloren.
Regionalklasse (Nord-West)
Als Spitzenreiter seiner Spielklasse empfing der SCO IV am 5. Spieltag die auf Platz 3 der Tabelle liegenden Schachfreunde aus Leegebruch zum Lokalderby. Es ging gut los für die Havelstädter. Nach nicht einmal einer Stunde gewann E. Gesierich gegen P. Weinberg. Doch schon bald glich C. Luthardt für Leegebruch durch seinen Sieg gegen G. Schön aus. Für den SCO machte P. Mutschmann mit einem Punkt aus seiner Partie mit D. Hellmich den Patzer mit Partieverlust von R. Nieber gegen L. Unger wieder gut. Auch nach den Remis zwischen K. Materka – S. Huhndt und B. Roquette – U. Nemitz war mit Zwischenstand 3:3 noch alles ausgeglichen. Nur an den ersten beiden Brettern wurde noch gekämpft. Da sah es für die beiden DWZ-schwächeren Oranienburger allerdings nicht gut aus. So musste sich dann auch zunächst P. Bringmann seinem nach Leegebruch gewechselten ehemaligen Vereinskollegen H. Alf und schließlich auch P. Müller am Spitzenbrett J. Schimmel geschlagen geben. Trotz der 3:5 Niederlage behauptet der SCO noch einen Aufstiegsplatz, Leegebruch liegt weiter auf Platz drei auf der Lauer.
Aktueller Tabellenstand als PDF
Gewann in dieser Saison alle 5 Partien: Rainer Witthuhn.
Vop, 17.1.11
