Schachclub Oranienburg e.V.

Presse Juli - Dezember 2010

Mit drei Siegen und einer Niederlage in die Weihnachtspause

Die Bilanz des Punktspielsonntags für den Schachclub Oranienburg fällt mit Siegen in der Regionalklasse, Regionalliga und Landesklasse und einer knappen Niederlage in der Landesliga insgesamt positiv aus.

Landesliga

Am 4. Spieltag traf Oranienburgs „Erste“ zu Hause auf die Mannschaft der BSG Pneumant Fürstenwalde und beendete in diesem Match ihren bisherigen „Höhenflug“. Obwohl die Mannschaft wieder in Bestbesetzung antreten konnte, waren die Oranienburger nur am 8. Brett wertzahlmäßig im Vorteil. Besonders an den vier ersten Brettern gab es deutliche Vorteile für Fürstenwalde. Trotzdem hielt der SCO lange Zeit gut mit. Nach rund 3 Stunden Spielzeit führte Oranienburg sogar mit 3:2 durch die Remis von Klaus-Dieter Heckert, Carsten Schwenteck, Georg Billing, Stefan Kayser und den Sieg von "Mister 100%" Uli Stegemann, der im vierten Spiel seinen vierten Sieg holte. Leider waren jetzt noch die Bretter 1,2 und 4 offen und dort zahlte sich dann auch die größere Spielstärke der Fürstenwalder aus. Zuerst musste Jens Spittler die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Dann verlor auch der Mann am Spitzenbrett, Michael Ermitsch, seine Partie und damit reichte das Remis von Ekkehard Ellenberg an Brett 2 nicht, um die knappe 3,5 : 4,5 Niederlage noch abzuwenden. Fürstenwalde übernahm damit den 2. Platz in der Tabelle und Oranienburg wurde auf den 4. Platz verdrängt. Im nächsten Spiel geht es nach Neuruppin zum klaren Staffelfavoriten. Dort will sich der SCO so teuer wie möglich verkaufen.

Landesklasse (Nord)

Man war gewarnt: Vor drei Jahren gewannen die Gäste aus Kirchmöser sogar gegen die „Erste“ aus Oranienburg. Dementsprechend konzentriert ging die „Zweite“ diesmal gegen die etwas höher einzuschätzenden Gegner zu Werke. Die Taktik, im “Oberhaus”(Bretter 1-4) gegenzuhalten und im “Unterhaus” (Bretter 5-8) zu punkten, ging voll auf: Vorne holten H.Oelmann und W.Fiß volle Punkte, während G.Großmann gegen seinen starken Gegner remisierte. Nur R.Pfeiffer am dritten Brett musste nach 5 Stunden die Überlegenheit seines erfahrenen Gegners anerkennen. Dagegen konnte „Unten“ alles abgeräumt werden, wobei B.Rast und M. Hannemann ihre Gegner sicher beherrschten, während R.Witthuhn und W.Meier etwas glücklich siegten. Nach 4 Runden hat sich Oranienburg II in der Tabellenspitze der Landesklasse festgesetzt, was sicherlich eine kleine Weihnachtsüberraschung ist.

Regionalliga (Nord)

Auf der Treppe, die in den Tabellenkeller führt, konnte die dritte Mannschaft des SCO mit ihrem Auswärtssieg in Lindow zwei Stufen nach oben rutschen (von Rang 8 auf 6). Die beiden stabilsten Säulen der Mannschaft, J. Engberg am Spitzenbrett und M. Schulz, holten auch diesmal wieder volle Punkte. Als dritter steuerte der in den vorherigen Spielen punktlose R. Sawinsky einen ganzen Punkt zum Mannschaftsergebnis bei. Alle anderen – V. Peter, J. Eichler, K.H. Kaufmann, N. Grabowski und Ph. Bringmann - steuerten nach mehr oder weniger hartnäckigem Kampf in den Remishafen. Gesamtergebnis 5,5:2,5 für den SCO.

Regionalklasse Nord-West

Durch einen klaren Sieg mit 6,5:1,5 Punkten bei ihrem Auswärtsspiel gegen USV Potsdam VI konnte die vierte Mannschaft des SCO den 1.Platz in ihrer Staffel behaupten. Trotz Heimspiel konnten die Potsdamer zwei Bretter nicht besetzen, so dass sie mit 0:2 starteten. Während die Schachfreunde R. Nieber, B. Roquette, G. Wilske und V. Dubrovin ihre weitaus jüngeren Gegenspieler klar besiegten, erreichte Igor Disterheft ein Remis. Nur P. Müller am Spitzenbrett musste sich erstmals in dieser Saison geschlagen geben.

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Ulrich Stegemann mit vier Siegen aus vier Spielen.

Vop, 13.12.10


Vereinsmeister gekürt

Zum Leben eines Schachvereins gehören Vereinsmeisterschaften wie das Salz in der Suppe. Der Schachclub Oranienburg hat es im Jahr 2010 nicht bei einer Meisterschaft belassen, sondern im Zeitraum Februar bis Dezember gleich vier organisiert und durchgeführt: Vereinsmeisterschaften im Normalschach mit integrierter Vereinsmeisterschaft der Senioren, im Schnellschach (15 min.) und im Blitzschach (5 min). Den höchsten Stellenwert hat natürlich die DWZ-gewertete Vereinsmeisterschaft im Normalschach. Seit Februar wurde mit Ausnahme einer Sommerpause monatlich eine Runde gespielt. Ein paar mal hätte der von Anfang führende Dr. Thomas Melerowicz noch eingeholt werden können, auch noch in der Schlußrunde, aber keinem seiner Mitbewerber um den Titel gelang das. So gewann T. Melerowicz ziemlich souverän mit 7 Punkten aus neun Partien. Als einziger verlor er nicht, fünfmal gewann er, viermal spielte er Remis. Damit ließ er gleich fünf höher dotierte Vereinskollegen hinter sich. Auch die nächst Plazierten U. Stegemann (6,5 Punkte), Dr. V.Peter und B. Rast (je 6 Punkte) verbesserten sich im Vergleich zu ihrer Startposition erheblich und das vor allem, weil sie sich in der Schlußrunde alle drei gegen nominell stärkere Gegner durchsetzten. Wie immer fand besonderes Interesse, wenn „Kleine“ oder „Mittlere“ gegen Vereinsgrößen gewannen oder nicht verloren. Und das passierte in diesem Meisterschaftsjahrgang zur Freude der Einen und zum Ärger der Anderen besonders oft. Unter den insgesamt 23 Teilnehmern belegten mit je 5,5 Punkten E. Ellenberg, St. Kayser, G. Großmann und, überraschend von einer hinteren Startposition aus, V. Dubrovin die Plätze fünf bis acht.

Bester Ü 60er und damit Vereinsmeister der Senioren wurde Dr. V. Peter vor G. Großmann und I. Disterheft. Auf den Plätzen vier bis sechs folgen K.H. Kaufmann, B. Roquette und P. Mutschmann.

Die Schnellschachmeisterschaft wurde in sechs jeweils fünfrundigen Turnieren ausgetragen, von denen vier in die Wertung kamen. Hier führte bis zur abschließenden Runde C. Schwenteck, der auf der Zielgeraden jedoch noch von U.Stegemann abgefangen und auf Platz zwei verwiesen wurde. Dritter wurde E. Ellenberg. Auf den Plätzen vier bis sechs folgen H. Oelmann, St. Kayser und G. Großmann.

Die Blitzmeisterschaft wurde im Ergebnis monatlicher Turniere entschieden. Von den zwölf gespielten Turnieren kamen acht in die Wertung. Hier setzte sich E.Ellenberg vor G.Billing und St. Kayser durch. Auf die Plätze vier bis sechs kamen C. Schwenteck, U. Stegemann und G. Großmann.

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Vereinsmeister Dr. T. Melerowicz in eine Partie vertieft.

Vop, 13.12.10


Preis für Öffentlichkeitsarbeit

Der Schachclub Oranienburg wurde im bundesweiten Wettbewerb zum „Tag des Schachs“ in der Kategorie „Öffentlichkeitsarbeit“ vom Deutschen Schachbund am 25. November mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Am 3. Und 4. September 2010 feierte der Schachverein mit verschiedenen Veranstaltungen sein 20-jähriges Jubiläum und beging damit gleichzeitig den „Tag des Schachs“. Für die aus diesem Anlass geleistete Öffentlichkeitsarbeit wurde er nun ausgezeichnet. Dabei wurden insbesondere ein Faltblatt, mit dem sich der Schachverein der Öffentlichkeit vorstellt, Beiträge in der Lokal- und Schachpresse und eine Sonderausgabe der elektronischen Vereinszeitung positiv bewertet.

Vop, 26.11.10


Makellose Bilanz

Als sich gegen Abend des 3. Punktspieltages auch die Ergebnisse der anderen Mannschaften des Vereins herumsprachen, konnte sich niemand an ein solch seltenes Ereignis in den vergangenen Jahren erinnern: Alle vier Mannschaften des SCO hatten ihre Spiele gewonnen. Zu zwei Siegen, die nicht unerwartet waren, kamen zwei Siege gegen klare Favoriten.

Landesliga

Zum zweiten Auswärtsspiel in dieser Saison musste die erste Mannschaft des SCO den weiten Weg nach Marzahna antreten. Bereits im Vorjahr gelang an gleicher Spielstätte ein 5:3 Sieg, und auch in diesem Jahr war der SCO favorisiert. Davon war allerdings nach 2 Stunden Spielzeit nicht viel zu merken. Alle Partien liefen noch und nur an Brett 7 hatte Carsten Schwenteck klaren Vorteil. Das erste Ergebnis war an Brett 6 ein Remis von Georg Billing, kurz danach stand der Sieg von Carsten Schwenteck fest. Dann gelang es Ulrich Stegemann (Brett 8) seinen Gegner mitten auf dem Brett matt zu setzen und nach einem Remis an Brett 2 von Ekkehard Ellenberg lag Oranienburg mit 3:1 in Führung. Nun punkteten auch die Bretter 1 (Michael Ermitsch), 4 (Jens Spittler) und 3 (Stefan Kayser) voll. Nur die Niederlage von Klaus-Dieter Heckert an Brett 5 stand einem noch höheren Sieg als dem erreichten 6:2 im Wege. So wurde die Tabellenführung zwar knapp verpasst, aber mit 5 Mannschaftspunkten sollte das Saisonziel Nichtabstieg bereits erreicht sein.

Landesklasse(Nord)

„Wir fahren nicht nach Frankfurt, um zu verlieren!“ Diese doch sehr optimistische Ansage des Mannschaftsleiters vom SCO II, Bernd Rast, schien nach knapp drei Stunden Spielzeit überraschend in Erfüllung zu gehen: Nach Siegen von Rainer Witthuhn, Gerhard Großmann und Bernd Rast führten die Havelstädter 3:0 gegen den Favoriten. Das folgende Remis von Henry Oelmann paßte auch. Doch dann begann das große Zittern: erst verlor Torsten Hannemann am Spitzenbrett, dann ließ sich Thomas Melerowicz an Brett 2 überrumpeln, so dass die Oderstädter bedrohlich nahe kamen. Das folgende Remis von Wolfgang Fiß bedeutete das 4:3 und damit mindestens ein Unentschieden für die Mannschaft. Richard Pfeiffer war der letzte, der in beinahe aussichtsloser Position um den fehlenden halben Punkt kämpfte. Wie üblich verfolgten alle „fertigen“ Spieler die letzte Partie und alle sahen den Gewinnweg für Pfeiffers Gegner, dieser selbst aber zum Entsetzen seiner Frankfurter Mannschaftskameraden nicht. So kam es zum Remis und damit zum 4,5:3,5 Mannschaftserfolg.

Regionalliga(Nord)

Sie sitzen zwar noch immer auf der Kellertreppe, atmen aber schon Nichtabstiegsluft. So dürfen sich die Spieler der Oranienburger „Dritten“ nach ihrem Heimsieg gegen den klaren Favoriten und bisherigen Tabellenführer Caissa Falkensee fühlen. Die Falkenseer hatten ihr etatmäßiges Spitzenbrett und wohl auch die namensgebende Schachgöttin Caissa zu Hause zurückgelassen, währen der SCO III erstmals in dieser Saison mit „voller Kapelle“ antreten konnte. Etwa nach zwei Dritteln der Spielzeit verlor nach Remisen von Volkhard Peter, Karl-Heinz Kaufmann und Wolfgang Meier Ralf Sawinsky seine Partie und es stand 1,5:2,5. Norbert Grabowski konnte mit seinem Sieg ausgleichen. In beiderseitiger Zeitnot gewann Manfred Schulz seine Partie durch Blättchenfall beim Gegner. Oranienburg führte bei zwei noch ausstehenden Partien jetzt 3,5:2,5, aber der junge Jan Eichler stand auf Verlust und verlor dann auch. „Standesgemäß“ wurde am Spitzenbrett am längsten gekämpft. Hier drehte Jörg Engberg nach langer Ausgeglichenheit das Spiel dann doch zu seinen Gunsten und zum 4,5:3,5 für die Mannschaft.

Regionalklasse (Nord-West)

Punktemäßig ging es gut los beim Heimspiel der „Vierten“ gegen die „Dritte“ des Potsdamer SV Mitte, denn Ph. Bringmann, K.Materka und P. Mutschmann gewannen durch Nichtantritt ihrer Gegner kampflos. Aber natürlich ist es auch etwas enttäuschend, wenn man Sonntagmorgen zum Spielort hetzt und der Gegner bleibt weg. Sonst hatten es die Oranienburger nicht leicht mit der sehr jungen Mannschaft aus Potsdam. Das musste als Erster G. Schön mit einer schnellen Niederlage erfahren. Es folgten teilweise knappe Remise von E. Gesierich und R. Nieber. Erst I. Disterheft sicherte mit einem vollen Punkt den Mannschaftssieg. Dem fügte P. Müller am Spitzenbrett noch einen halben zum 5,5:2,5 dazu. Mit diesem Ergebnis ziert die „Vierte“ weiter die Tabellenspitze in ihrer Spielkasse.

Aktueller Tabellenstand als PDF

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Peter Müller am Spitzenbrett des Tabellenführers SCO IV.

Vop 15.11.10


SCO V Tabellenführer in Havellandklasse

Die fünfte Mannschaft des Schachclubs Oranienburg tritt dieses Jahr in der sogenannten „Havellandklasse“ an. Sie wird im Unterschied zu den Landesspielklassen (Regionalklasse bis Landesliga) nicht vom Landesschachbund organisiert, sondern vom Kreisfachausschuß Schach des Havellandkreises. Zu den Besonderheiten der Havellandklasse gehört, dass eine Mannschaft aus vier Spielern und nicht wie sonst üblich aus acht besteht und dass sie ihre Wettkämpfe an ansonsten punktspielfreien Tagen bestreitet. In der Havellandklasse wird in drei Gruppen gespielt. Die OHV-Mannschaften konzentrieren sich mit SC Schwante II, Blau-Weiß Leegebruch II und SCO V in der Gruppe 2. Dazu kommt in dieser Gruppe die Mannschaft von Blau-Weiß Pausin. Am zweiten Spieltag übernahm Oranienburgs „Fünfte“ nach einem 3,5:0,5 Sieg gegen Pausin die Tabellenführung. Ihre Partien für Oranienburg gewannen Eckhard Gesierich, Frank Scherfke und Thomas Weidner, Peter Mutschmann spielte Remis. In der gleichen Gruppe gewann Schwante gegen Leegebruch 2,5:1,5.

Vop 2.11.2010


Ermitsch rettet die „Erste“

Zweimal knapp verloren, einmal Unentschieden und ein hoher Sieg. Das ist die Bilanz des zweiten Punktspieltages der vier Mannschaften des Schachclubs Oranienburg am 24. Oktober.

Landesliga

Michael Ermitsch besetzt auch in dieser Saison das Spitzenbrett der ersten Mannschaft. Durch einen Sieg in buchstäblich letzter Sekunde, bewahrte er seine Truppe vor einer Niederlage und sicherte das Mannschaftsremis. Zum ersten Heimspiel der noch jungen Saison hatte der SCO I die zweite Mannschaft von Empor Potsdam zu Gast im Bürgerzentrum. Dort wollte Oranienburg wieder wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln. Erneut konnte der „Stammachter“, die ersten 8 Spieler der Mannschaft, aufgeboten werden. Nach gut 2 Stunden gab es das erste Remis durch Ekkehard Ellenberg. Auch die Partien von Stefan Kayser und Georg Billing endeten remis. Durch einen Sieg von Uli Stegemann gelang dem SCO die Führung, die leider kurze Zeit später durch eine Niederlage von Carsten Schwenteck egalisiert wurde. Die Partie von Jens Spittler endete unentschieden, so dass ein Zwischenstand von 3:3 erreicht war. In den noch ausstehenden 2 Partien hatten die Oranienburger leichten Vorteil, so dass der Mannschaftssieg möglich schien. Leider verdarb Klaus-Dieter Heckert seine gute Stellung und gab kurze Zeit später auf. Nun hing alles an Michael Ermitsch. Mit großem Kampfgeist konnte er seinen Gegner nach fast 6 Stunden Spielzeit niederringen und somit das 4:4 Endergebnis herstellen. In drei Wochen heißt der nächste Gegner SV Marzahna.

Landesklasse (Nord)

In etwa ausgeglichener Stellung geriet dem an Brett 1 aufgerückten Dr. Thomas Melerowicz im 40. Zug die Schachuhr gerade solang aus den Augen, bis das Blättchen nach 2 Stunden eigener Spielzeit fiel. Damit war diese Partie verloren, denn 40 Züge sind innerhalb von zwei Stunden zu absolvieren. Nur bei Einhaltung dieser Regel gibt es 30 Minuten Zuschlag für die restlichen Züge. Da auch die Bretter 2 (Gerhard Großmann) und 3 (Wolfgang Fiß) ihre Partien verloren, stand es an den vorderen Brettern 0:3. Dem standen nach vier Stunden Spielzeit ein schöner Sieg von Rainer Witthuhn und ein Remis von Martin Hannemann entgegen. Zwischenstand 1,5:3,5. Als kurze Zeit später die „Ersatzleute“ Wolfgang Meier und Jan Eichler gewannen, keimte noch einmal Hoffnung auf. Mannschaftsleiter Bernd Rast kämpfte bis zuletzt gegen die schon länger drohende Niederlage an, konnte sie aber doch nicht verhindern. Endstand 3,5:4,5.

Regionalliga (Nord)

Die viele Jahre gepflegte Nachbarschaftsrivalität zwischen Oranienburg und Schwante ist nach einer gewissen Schrumpfung des Schwantener Spielerpotentials eher einem freundschaftlichen Verhältnis gewichen. Am schönen Spielort im „Haus der Generationen“ in Vehlefanz ging es trotzdem recht kämpferisch zu. Am Schluß hatte Schwante gegen den SCO III mit 4,5:3,5 die Nase vorn. Auf Oranienburger Seite sind die Siege von K.H. Kaufmann und F. Scherfke sowie das Remis von J. Engberg hervorzuheben. M. Schulz und N. Grabowski erfüllten mit Remisen ihre Pflicht. Mehr als die gezeigten Nullnummern war von V. Peter, R. Sawinsky und V. Dubrovin zu erwarten gewesen.

Regionalklasse (Nord-West)

Alle acht Spieler des SCO hatten auf der Rückreise von ihrem Punktspiel bei Zehdenick II Punkte im Gepäck. Ph. Bringmann einen halben, P. Müller, E. Gesierich, K. Materka, G. Schön, I. Disterheft, R. Nieber und P. Mutschmann jeweils einen ganzen Punkt. Der 7,5:0,5 Sieg bescherte der „Vierten“ sogar die Tabellenführung in ihrer Staffel.

Vop 25.10.10


Gelungener Saisonstart mit Wermutstropfen

Drei der vier in die neue Punktspielsaison gestarteten Mannschaften des Oranienburger Schachclubs gewannen ihre Spiele, nur die dritte Mannschaft verlor. Und das ist der Wermutstropfen im Auftaktmix.

Landesliga

Zum Saisonstart musste die erste Mannschaft des SCO nach Ludwigsfelde zum dortigen SC. Im Vorjahr gab es bereits einen 5:3 Auswärtssieg und auch diesmal war Oranienburg der klare Favorit. Am 10.10.10 um 10:00 Uhr wurden die Uhren angestellt. Nach einem schnellen Remis von Stefan Kayser (Brett 3) gelang Uli Stegemann am Brett 8 der erste Sieg. Danach dauerte es eine Weile bis sich auch Jens Spittler (Brett 4) und Ekkehard Ellenberg (Brett 2) mit ihren Gegnern auf Remis einigten. Am Spitzenbrett gewann Michael Ermitsch seine Partie und so stand um 13:45 Uhr, nach dem auch Georg Billing an Brett 6 gewonnen hatte, der Sieg von Oranienburg schon fest. Nur über die Höhe entschieden die zwei noch offenen Begegnungen. An Brett 5 konnte Klaus-Dieter Heckert seine gute Stellung zum Sieg verwerten, nur Mannschaftskapitän Carsten Schwenteck (Brett 7) drohte eine Niederlage, wenn kein „Schachwunder“ geschah. Und tatsächlich, im 54. Zug patzte sein Gegner in klar gewonnener Stellung und verlor wenig später. Mit 6,5 : 1,5 gewann Oranienburg zwar verdient, aber etwas zu hoch und ist nun der erste Spitzenreiter in der Tabelle.

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Die Stammspieler der ersten Mannschaft. Von links: K.-D. Heckert, U. Stegemann, S. Kayser, J. Spittler, G. Billing, M. Ermitsch, C. Schwenteck, E. Ellenberg.

Landesklasse (Nord)

Hochmotiviert fuhr die Zweite zum OHV-Derby nach Zehdenick - einem wichtigen Spiel im Kampf um den Klassenerhalt, in dem die Chancen beider Mannschaften etwa gleich waren. Von Anfang an gab es spannende Auseinandersetzungen. Nach etwa 100 Minuten trotzte der Oranienburger Thomas Melerowicz dem starken Volkmar Weiß ein Remis ab. Dann ging es Schlag auf Schlag: Alle 15 Minuten ein Sieg für Oranienburg - Rainer Witthuhn, Richard Pfeiffer und Bernd Rast zwangen ihre Gegner zur Aufgabe. Die schönste Partie gelang dabei Mannschaftsleiter Bernd Rast, der Gegner und Zuschauer mit einem sehenswerten Turmopfer verblüffte. Als dann auch noch Wolfgang Meier einen vollen Punkt einfuhr, war die Entscheidung zugunsten der Oranienburger gefallen. Während Gerhard Großmann gegen das Zehdenicker Jungtalent Schendel nicht über ein Remis hinauskam, gewann Martin Hannemann mit etwas Glück gegen seinen erfahrenen Gegner Gregor Giering. Am längsten ( 4 1/2 Stunden) kämpften am 1. Brett Torsten Hannemann und der stärkste Zehdenicker, Ronald Witt. Die knappe Niederlage des Oranienburgers konnte aber die Freude über den ersten Mannschaftssieg der Saison nicht trüben: 6:2.

Regionalliga (Nord)

Der Verlust des frisch in die Regionalliga aufgestiegenen SCO III gegen den favorisierten Gegner SV Wusterhausen wäre leichter zu verschmerzen, wenn er nicht hauptsächlich dadurch zustande gekommen wäre, dass bei der Heimmannschaft SCO III ein Brett nicht besetzt werden konnte.

Im Kampf 7 gegen 7 erreichten die Oranienburger mit einer deutlich niedrigeren Durchschnittswertung (1540 zu 1715 DWZ-Punkte) nach bravourösem Kampf mit 3,5 Punkten ein ausgeglichenes Ergebnis. Am Brett 8 hätten sie mit ihrem nicht angetretenen Nachwuchstalent Lukas Polakowski ziemlich sicher gepunktet, so dass der Mannschaftssieg möglich und sogar wahrscheinlich gewesen wäre. Die Siege für Oranienburg erreichten Manfred Schulz und Wladimir Dubrovin, die Remis Jörg Engberg, Volkhard Peter und Frank Scherfke. Endergebnis 3,5:4,5.

Regionalklasse (Nord-West)

In ihrem Heimspiel gegen den SC Wittstock kam der vierten Mannschaft des SCO entgegen, dass zwei Gegenspieler nicht antraten und so ein Startplus von 2 Punkten zustande kam. Aber auch an den ausgekämpften sechs Brettern verbuchten sie ein 4:2. Ihre Partien gewannen Peter Müller, Bernhard Roquette und Peter Mutschmann; Rüdiger Nieber und Guido Wilske spielten Remis. Endstand 6:2.

Vop 11.10.10


Manfred Musielak zum Gedenken

An unserem Donnerstag-Trainingsabend am 7.Oktober in seinem Schach-Cafe erfuhren wir: Manfred Musielak ist vor zwei Tagen verstorben. Einen Monat zuvor, anläßlich der 20-Jahr-Feier unseres Schachvereins ernannten wir ihn zu unserem ersten und bisher einzigen Ehrenmitglied. Das hat ihn, der eigentlich wenig übrig hatte für Würdigungen und Formalitäten, doch sichtlich berührt. Aber alle, die ihn besser kannten, merkten auch, wie krank er war.

Nie vergessen werde ich seinen überraschenden Telefonanruf am späten Abend dieses Tages bei mir zu Hause, was für ihn völlig ungewöhnlich war. Es ginge ihm gut, beruhigte er mich gleich. Aber er wollte unbedingt loswerden, wie toll er die Entwicklung des Vereins finde, auch wenn er in manchen Fragen öfter mal quer geschossen habe. Wir sollten so weitermachen! Mein erstes Gefühl war: das war ein Abschied! Aber ich wollte das so nicht wahrhaben. Also ermunterte ich Manne, schnell wieder gesund zu werden, damit wir bald unsere nächste Partie im spanischen Marshall-Angriff (seine eigentliche Lieblingsvariante) spielen könnten.

Wenn Manne etwas nicht mochte, dann war es, groß von sich zu erzählen. Und dabei hätte er so viel zu erzählen gehabt. Als typisches Kind des Berliner Ostens beendete er 1958 seine Berufsausbildung beim VEB HO Gaststätten Berlin. Und Gastwirt war er dann sein ganzes Leben lang – ein Leben, das voller Arbeit und Überraschungen war. So war eine seiner abenteuerlichsten Arbeitsstationen die im Restaurant der Sonderplatte des DDR-Flughafens Berlin-Schönefeld, wo er alle möglichen und unmöglichen „Größen“ aus dem In- und Ausland bediente...

Schach erlernte Manne relativ spät: erst mit 15 Jahren machte er die ersten Züge bei HO Berlin. Mit fast 40 spielte er als Mitglied von Rotation Berlin beim Kurt-Richter-Gedenkturnier und errang die Leistungsklasse 1. Die Älteren unter uns werden sich erinnern: das war zu DDR-Zeiten schon eine Art Ritterschlag. Mannes Lieblingsspieler war Bobby Fischer und seine Lieblingsvarianten allesamt Gambits – je schärfer umso besser: Marshall, Albin, Blackmar-Diemer, Traxler... Er kannte nur eines: volles Risiko!

Die Wendezeit wollte er für ein neues Abenteuer nutzen und sich einen alten Traum erfüllen: ein Schachrestaurant! In Oranienburg nahm er Kontakt zu unserem gerade erst gegründeten Schachclub auf. Während wir glücklich waren, ein Domizil zu bekommen, ging Manne – wie es seine Art war – voller Elan daran, ein Turnier nach dem anderen zu organisieren. Bald waren seine Events weit über die Grenzen Oranienburgs hinaus in der Schachszene bekannt, verloren in der Fülle der nun entstehenden neuen Angebote aber allmählich auch an Zugkraft. Und so kam auch der Moment, wo er sich von unserem Verein und seinen Mitgliedern etwas im Stich gelassen fühlte: zu seinen Turnieren kamen immer weniger eigene Leute, der gastronomische Umsatz bei den Trainingsabenden ging zurück. Und richtig sauer konnte er werden, wenn jemand dann auch noch seine eigenen Stullen oder Tee in seine Gaststätte mitbrachte....

Manne wird uns fehlen: als Schachspieler, Kumpel und Mensch. Im November wäre er 69 Jahre alt geworden. Wäre er noch unter uns, würde er sicherlich sagen: „Ach was! Es geht weiter!“. Und sollte es einen Himmel geben, dann werden wir eines Tages unsere spanische Marshallvariante dort zu Ende spielen...

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Manne bei seiner Leidenschaft, dem Schachspiel

Gerhard Großmann


Jubelschach

Im August 1990, als andere Sorgen und Freuden dominierten, trafen sich zwei Dutzend Schachfreunde der vormals heftig miteinander konkurrierenden Oranienburger Schachvereine „Dynamo“ und „Einheit“ und schlossen sich zum neuen Verein „Schachclub Oranienburg e.V.“ zusammen. Wie sich später zeigte, sicherten sie damit das Überleben des Vereinsschachs in Oranienburg, was in den Wirren der Wendezeit und danach keine Selbstverständlichkeit war, wie das Schicksal einiger Nachbarvereine zeigt.

Am 03. und 04. September wurde das Jubiläum zusammen mit dem „Tag des Schachs“ 2010 begangen und gefeiert. In der Feierstunde am 03.09. konnte der Vereinsvorsitzende Gerhard Großmann immerhin elf Gründungsmitglieder mit einer Ehrenurkunde für 20jährige Mitgliedschaft auszeichnen, darunter den ersten langjährigen Vorsitzenden des Vereins Carsten Schwenteck und den an diesem Tage zum bisher einzigen Ehrenmitglied des Vereins ernannten Schachfreund und –förderer Manfred Musielak. Im kurzen Resümee der Vereinsgeschichte konnten insbesondere die letzten Jahre als die erfolgreichsten hervorgehoben werden. So ist der Verein mit seinen 50 Mitgliedern mit fünf Mannschaften von der Havellandklasse, über Regionalklasse, Regionalliga, Landesklasse und Landesliga in allen Spielklassen des Landes vertreten und kann auf eine aktive Jugend-, Senioren- und Öffentlichkeitsarbeit verweisen.

Die Jubiläumsrede war kaum verklungen, nahte schon der schachliche Höhepunkt. Am Abend des 03.09. trat Großmeister Sergei Kalinitschew an 20 Brettern gegen Vereinsmitglieder und einige Gäste zum Simultan an. Gegen 10 Spieler führte der Großmeister die weißen und gegen 10 die schwarzen Steine. Eher üblich ist, dass der „Simultangeber“ ausschließlich mit „Weiß“ spielt, und damit wenigstens den weißen Anzugsvorteil auf seiner Seite hat. Als erster Oranienburger Spieler trotzte Klaus-Dieter Heckert nach nicht einmal einer Stunde dem Großmeister ein Unentschieden ab. Er hatte sich vorher als „Weißer“ gezielt auf eine Variante vorbereitet, die Kalinitschew einiges Kopfzerbrechen bereitete. Da bei einem Gegner mit einer solche Spielstärke die kleinste Ungenauigkeit zum Verlust führen kann, auch in einer tatsächlich oder vermeintlich besseren Stellung, einigten sich auch Wolfgang Meier und Stefan Kayser mit dem Meister auf Remis. Für die Überraschung des Abends sorgte der 16-jährige Jan-Christoph Eichler. Der für seine Spielstärke bekannte Nachwuchsspieler bot dem erfahrenen Bundesligaprofi trotz eines verlorenen Turms die Stirn und konnte sich in ein Remis retten. Als Fünftem gelang schließlich Jens Spittler ein Remis. Ungeschlagen fuhr Großmeister Kalinitschew mit 17,5 Punkten von 20 möglichen wieder nach Hause und trotz der geringen Punkteausbeute für die Heimmannschaft waren alle mit Vergnügen dabei.

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Der 16jährige Jan Eichler trotzt dem GM ein Remis ab.

Vier Mannschaften aus Berlin und Brandenburg folgten der Einladung des Oranienburger Schachclubs, um mit ihm am 04.09. ein Jubiläumsturnier im Schnellschach zu spielen. Jeder Spieler hatte pro Partie 15 Minuten Bedenkzeit. Eine Mannschaft bestand aus vier Spielern und einem Ersatzspieler, der von Zeit zu Zeit eingewechselt wurde. Gespielt wurden sieben Runden, so dass bei acht Mannschaften jede gegen jede antrat.

Die Oranienburger durften den ESV Eberswalde 1949, den SC Friesen Lichtenberg, die SG Blau-Weiß 1948 Leegebruch und den VfB Hermsdorf begrüßen. Der SCO selbst schickte vier Mannschaften ins Rennen um den Pokal, den es zu gewinnen gab. Leicht favorisiert waren die Schachfreunde aus Eberswalde. Am Schluss hatte aber überraschend die erste Mannschaft des SCO die Nase vorn, die sechsmal gewann und einmal Unentschieden spielte. Rang zwei und drei belegten punktgleich ESV Eberswalde 1949 und SC Friesen Lichtenberg. Der Pokal, der eigentlich als schöne Werbung nach außen gedacht war, wird nun doch das Vereinslokal der Oranienburger schmücken.

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"Der Pokal bleibt hier", v.l. St.Kayser, E.Ellenberg, J. Spittler, G. Billing, V. Peter

Vop 07.10.10


Deutsch-holländisches Fernduell endet Unentschieden

Wenigstens im Schach und im Kleinen trafen Deutschland und Holland aufeinander und zwar in Gestalt des Oranienburger Schachclubs und des befreundeten Schachvereins aus der Partnerstadt Vught. Fast ein Jahr dauerte der Fernschachvergleich zwischen Oranienburg und der niederländischen Partnerstadt Vught. Gespielt wurden zwei Partien gleichzeitig. Jede Seite führte einmal die weißen und einmal die schwarzen Steine. Übermittelt wurden die Züge wöchentlich per E-Mail.

Während die Oranienburger in ihrer Weißpartie erfolglos versuchten, die Sizilianische Verteidigung der Niederländer zu knacken und am Ende froh waren, sich in ein unentschiedenes Turmendspiel retten zu können, sah es in der anderen Partie lange hoffnungsvoll für die Havelstädter aus.

Die Vughter überraschten mit Weiß mit der eher selten gespielten "Orang-Utan-Eröffnung", gerieten jedoch im Mittelspiel in positionellen Nachteil. Allerdings war bei inzwischen reduziertem Material auf dem Brett der mögliche Gewinnweg für die Oranienburger sehr schwer zu realisieren. Da der holländische Partnerclub jetzt bis Ende August Urlaub macht und die Gewinnaussichten sowieso minimal waren, wollten die Oranienburger nicht unnötig "knautschen" und nahmen das Remisangebot ihrer Freunde an.

Beide Vereine freuen sich schon auf die Neuauflage des Vergleichs ab Herbst.

G.Großmann/VOP 09.07.10


Schachsenioren aus Oberhavel bei Ostseeturnier

Strandpartien

Sieben Schachfreunde aus Schwante, Oranienburg, Zehdenick und Leegebruch nahmen im polnischen Ostseebad Miedzyzdroje vom 22. Juni bis 02. Juli am 19. Offenen Brandenburgischen Seniorenturnier 2010 teil. Mit 66 Teilnehmern überwiegend aus Brandenburg und Berlin, aber auch 16 polnischen Schachfreunden und einzelnen Teilnehmern aus fast allen anderen Bundesländern war das Turnier zahlenmäßig und, mit rund 30 Spielern mit einer Wertzahl um 1800 DWZ-Punkte oder darüber, auch qualitativ gut besetzt. Deshalb war eigentlich klar, dass die Teilnehmer aus Oberhavel mit ihren Startrangplätzen zwischen 41 und 59 eher kleinere Brötchen bzw. Sandkuchen backen würden. Bis auf eineinhalb Ausnahmen war das dann auch so.

Gespielt wurden 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 90 min. für 40 Züge und maximal 30 minütiger Verlängerung, so dass die tägliche Partie mittags zu Ende war und man sich danach mit der häufig mitgereisten Ehefrau oder den Enkelkindern und angesichts des schönen Wetters anderen Vergnügungen hingeben konnte.

Gewonnen haben am Schluss drei Schachfreunde mit jeweils sieben Punkten: Günther Weidlich aus Dresden vor Fidemeister Fritz Baumbach aus Berlin und Rainer Birk aus Jänschwalde. Die Oberhaveloldies Volkhard Peter (Oranienburg), Laszlo Nyikos, Peter Krüger, Joachim Müller-Schwartz (alle Schwante) und Hans-Jürgen Toth (Zehdenick) bestätigten ihren Startrangplatz oder rutschten minimal nach hinten. Manfred Kopiske (Schwante) verbesserte sich deutlich (von 45 auf 37 bei 4,5 Punkten). Den Vogel schoss wieder einmal der Leegebrucher Wolfgang Kühne ab. Als 58. und damit von einem der hintersten Plätze gestartet, erreichte Kühne mit sehr guten 4,5 Punkten einen Mittelfeldplatz (Rang 35) und errang noch dazu den ersten Platz in der Kategorienwertung für Teilnehmer, die mit weniger als 1500 DWZ-Punkten ins Rennen gegangen waren.

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Oberhaveloldies bei der Abschlussfeier v.l. V.Peter, J.Müller-Schwartz, M.Kopiske, L.Nyikos, P.Krüger, W.Kühne.

VOP 04.07.10

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